
Foto: Societe Centrale Canine (SCC)
Angelika Glock berichtet in der November-Januar Ausgabe 2026 von "Halali Jagd, Natur & Lebensart" auf S. 96 ff. vom Epagneul Bleu de Picardie, "un specialiste de la becasse". Es ist eine der bemerkenswertesten Varianten der französischen Vorstehhundrassen. Setter-Eleganz und das Erbe englischer Jagdgeschichte vereinigen sich in seiner Rasse. Der Name endstammt der weitläufigen Picardie, der historischen Landschaft im Norden Frankreichs. Hecken, Feldgehölze, Laub- und Auenwälder sowie ausgedehnte Wasser- und Feuchtgebiete sind sein Einsatzgebiet. Enten, Blesshühner, Bekassinen, zudem die Waldsschnepfe, bis heute eine der traditionsreichsten Niederwildarten der französischen Jagd. Diese hervorragenden Schnepfenhunde ergeben sich aus einer Kreuzung zwischen Setter und Spaniel, sie werden als "blaue Hunde" wegen der schwarzen Farbe bezeichnet, die ihre Abstammung aus England nicht verleugnet. 1938 wurde der Standard des Epagneul Bleu de Picardie durch die Societe Centrale Canine (SCC) offiziell anerkannt.

