
Foto: Archiv des Verfassers
Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert neue Trittstein-Vorkommen für den Rothirsch – das ist ein Ergebnis des 12. Rotwildsymposiums, das sie Mitte Juni 2026 in Hamburg ausgerichtet hat. Neben Grünbrücken und Wanderkorridoren braucht es neue Vorkommen, um die bestehenden Rothirsch-Lebensräume besser miteinander zu vernetzen. Schon kleine Trittstein-Vorkommen – etwa auf Liegenschaften der öffentlichen Hand – könnten den genetischen Austausch zwischen den Teilpopulationen sichern und damit den langfristigen Bestand der Art in Deutschland stärken. Das 12. Rotwildsymposium fand Mitte Juni in der Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity statt. Zu Gast waren 150 Fachleute aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Justiz, Jagd und Großschutzgebiete.

