
Foto: Alpenländische Jagdrechtstagung
Vom 26. bis 27. März 2026 fand die 5. Alpenländische Jagdrechtstagung in der Philosophisch Theologischen Universität Brixen statt. Die Tagung wurde seinerzeit 2017 von Dr. Klemens Jansen, RAe Batliner&Partner, Vaduz/Liechtenstein in der imposanten Villa des Alpinisten und Hochgebirgsjägers Sir Oakley Maund, Schoppernau/Vorarlberg mitgegründet. Sie findet alle zwei Jahre statt. Weitere Stationen waren inzwischen das Literaturhaus München, die Universität für Bodenkultur Wien sowie die Kanzlei Eisenberger Rechtsanwälte in Graz. Die Tagung stand jetzt unter der Leitung von Frau DDr. Kathrin Bayer, Eisenberger Rechtsanwälte GmbH, Graz. Wesentlicher Inhalt war der Einfluss europäischen Rechts auf die nationale Gesetzgebung sowie dessen Umsetzung durch die Kommission bzw. Parlamente. Votragender war zunächst Univ.-Prof. Dr. Walter Obwexer, Universität Innsbruck zu den EU-rechtlichen Rahmenbedingungen. Desweiteren trugen vor: Staatsrat Dr. Thomas Matha, Südtirol zu der aktuellen Rechtsprechung sowie schließlich Prof. Dr. Michael Brenner, Universität Jena zu der jagd- und waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit. Für die Schweiz trug Prof. Dr. Roland Norer, Universität Luzern zum Schweizer Bundesjagdgesetz vs. internationaler Vorgaben vor. RA Klaus Hehenberger, Österreich sprach zum Schluß zu dem Thema Europa-bleifrei: Historie und Ausblick.

