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NATURNUTZUNG ZWISCHEN WUNSCH UND WIRKLICHKEIT
Wo stehen Wild und Jagd?
Am 06. und 07. März 2017 findet die 23. Österreichische Jägertagung in Aigen im Ennstal/Puttererseehalle mit hochkarätigen Referenten u. a. LJM DI Anton Larcher, Prof. Dr. Klaus Hackländer, etc. statt.
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Quelle: https://www.nonnweiler.de/index.php?
Der heilige Hubertus als Patron der Jagd - schon seit dem späten Mittelalter, ist auch Namensgeber für den sog. Hubertusschlüssel. Mit ihm wurden Bisswunden mit Tollwut infizierter Tiere ausgebrannt. Dem Kirchenschlüssel von St. Hubert, dem berühmten Kloster zu Ehren des heiligen Hubertus in den Ardennen, wurde heilende Wirkung zugesprochen. Bis in das frühe 19. Jahrhundert fand er Verwendung in überwiegend katholischen Gemeinden, so auch in Nonnweiler (Saarland). Hier wird er in einem Schrein in der Kirche St. Hubertus aufbewahrt. Daneben findet man dort ein besonderes wertvolles Kulturgut, das sogenannte Hubertushorn: Ein Trinkhorn mit Inschrift aus dem Jahre 1182, das der heilige Hubertus hier bei der Jagd verloren haben soll.
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Tenebrosus-Fasan - Phasianus mut. Tenebrosus oder Dunkelfasan
In den sonst "toten" Wintermonaten finden nicht nur in England (die Jagdzeit geht dort bis zum 01.02. d. J.), sondern auch in Schottland die traditionellen Fasanenjagden statt. Im Juli werden die rund 6 Wochen alten Jungfasanen ausgewildert, auf naturnahe Haltung wird höchster Wert gelegt. Es wäre ein Skandal, wenn bei einer Jagd halbzahme, schlecht fliegende Vögel vorkommen würden. Die meisten Schützen schießen nur auf hohe und schnelle Vögel, langsame und tieffliegende Fasane werden geschont.
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Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert in ihrer Baden-Badener-Erklärung den Verzicht auf die Jagd auf Rothirsche in Kernzonen von Nationalparken und anderen Schutzgebieten. Besonders in BaWü und Bayern darf der Hirsch nicht überall leben.
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Die Gatterjagd wird in der Öffentlichkeit kritisiert: Der Verein gegen Tierfabriken VgT, Dr. M. Balluch, fordert ein gesetzliches Verbot in Österreich.
Ist die Jagd in umfriedeten Gattern noch zeitgmäß?
"Die Hirsche entwickeln sich prächtig: Mein gegenwärtig ältester Hirsch ist 12 Jahre alt und wurde im Revier geboren."
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Ist Jagd nur Wildtiermanagement?
Ein Totalverbot der Jagd, insbesondere der sog. Freizeitjagd, dürfte in den deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas nicht bevorstehen. Aber es gibt Tendenzen, die Freude an der Jagd durch reines Wildtiermanagement zu ersetzen. Blosses Wildtiermanagement führt aber zur Leugnung des Jagdvergnügens und zu einer blossen "Kollateralen Eiweißgewinnung".
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Bewegungsjagden kommen immer mehr in Mode. Überhöhten Schalenwildbeständen, beispielsweise an Schwarzwild, kommt man im Wege der Einzeljagd nicht mehr nach. Weil sie so gefährlich sind, gelten nicht nur für die Schützen, sondern auch aus Gründen des Tierschutzes wichtige Regeln. Lesen Sie hierzu einen Beitrag des Deutschen Jagdverbandes, der aktuell veröffentlicht wurde:
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Die Jagd mit dem Falken, Habicht oder Steinadler - die Beizjagd in Österreich ist seit 2010 aufgenommen in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Der österreichische Falknerbund veranstaltete die diesjährige Falknertagung vom 12. bis 14. Oktober 2016 in Falkenstein, Niederösterreich.
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Foto: apa/roland schlager
Der Verein gegen Tierfabriken VGT, Dr. Martin Balluch, macht seit Jahren gegen die Fasanenjagd mobil.
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Einen Strategieplan, ausgearbeitet von BJV, TJV, Südtiroler Jagdverband und Vertretern der FACE, finden Sie unter http://www.tjv.at/wp-content/uploads/2016/12/Strategieplan-Alpengams_2016.pdf?2070e4&2070e4&2070e4
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Auf Einladung des Vereins Grünes Kreuz e. V. fand am 20. Oktober 2016 (19.00 Uhr) zum 16. Male im Stephans Dom in Wien eine Jägermesse mit Jagdhornbläsern statt. Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der Kronenzeitung vom 22. Oktober 2016.
Anschließend lud der Verein Grünes Kreuz e. V. im Churhaus - nebenan - zu seinem traditionellen Umtrunk mit Wildspezialitäten ein. Zahlreiche Vertreter der Jagdpolitik und -verbände feierten bis spät in den Abend mit interessierten Besuchern der Jägermesse - eine bunte Mischung der Wiener Gesellschaft - diese gelungene Veranstaltung.
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Židlochovice:

Das Mitteleuropäische Institut für Wildtierökologie, Wien-Brno-Nitra unter Dr. Miroslav Vodnansky, diskutierte jüngst über die Frage, was das Wesen der Jagd ist. Die menschliche Kultur hat danach ihren Ursprung in der Jagd. Skepsis in der breiten Öffentlichkeit muss durch positive Darstellung, auch in der Wissenschaft begegnet werden. Allerdings findet man im Hochschulbereich kaum Fürsprecher für die Jagd. Wissenschaftlich wird der Natur- und Artenschutz zu wenig vertreten. Eine Ideologisierung stärkt Naturschutzvereinigungen. Sie stellen die Jäger so dar, als wenn diese mit dem Naturschutz nichts mehr zu tun hätten.
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Schloss Waldreichs in Niederösterreich war schon zu Kaiserszeiten Jagdgebiet der Herren von Allentsteig und Lichtenfels. Der Österreichische Falkner-
bund unterhält hier ein Greifvogelzentrum als Ausdruck des Weltkulturerbes, das die Falknerei Dank der UNESCO genießt.
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Königliche Falkenhöfe stellten die Falknerei als Kunst in den Vordergrund. Die Falknerei als Schaubeizjagd nahm prunkvolle Formen an den Fürstenhöfen an. An ihren zur Schau gestellten Flugvorführungen ließ sich der Reichtum und die Bedeutung des Fürstenhauses ablesen. Hochkarätige Architektur und Kunst wie diese waren feste Bestandteile höfischen Lebens und wirkungsvolles Mittel, um die eigene Macht zu demonstrieren.
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Graureiher sind überwiegend in den milderen Regionen Europas, außerdem im südlichen Afrika zu finden. Im September ziehen sie aus den Brutplätzen, die durchaus über 1.000 m liegen können, in südwestliche Richtung in die Überwinterungsquartiere - vorwiegend im Mittelmeerraum - und kehren Anfang März wieder zurück.
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Die Bergjagd hat in Bayern einen hohen Stellenwert. Nach Prof. Dr. Jürgen Vocke, seit 1994 Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, ist es somit nicht verwunderlich, dass es dabei zu emotionalen Reaktionen kommen kann. Sind Hegeschauen - wenn es beispielsweise um den Bestand und den angemessenen Abschuss von Gamswild geht - insoweit transparent genug und aussagekräftig?
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Das Jagdrecht in Great Britain enthält unterschiedliche Bestimmungen für England, Wales, Schottland und Nordirland. Allerdings gibt es keinen Jagdschein und keine Abschußpläne, noch Meldesysteme. Jäger müssen ein Permit des jeweiligen Landowners einholen. Shotgun-Zertifikate sind beispielsweise erforderlich, will man auf Federwild, die beliebteste Art sind getriebene Fasane, jagen. Ebenso benötigt der Gastjäger einen europäischen Feuerwaffenpaß, in dem die Flinte eingetragen ist.
Sonntags findet die Jagd nicht statt. Andererseits kann auch nachts auf Schädlinge - so bezeichnet - wie Füchse, Hasen und Kannichen gejagt werden (andere Länder andere Sitten). Wildschadensverhütung (Taube und Krähe) wird großgeschrieben. Das Wildmanagement obliegt dem Grundbesitzers selbst.
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Die Blattjagd auf den Rehbock ist in den nächsten Tagen in vollem Gange. Das Heranlocken mit dem "Sprengfiep" ist in manchen europäischen Ländern nicht nur unwaidmännisch, sondern auch verboten: Der Gesetzgeber untersagt hier die Jagd während der Paarungszeit. In Deutschland und Österreich, aber auch in Osteuropa ist es für viele Jäger eine der spannensten Jagdarten schlechthin.
Wie richtig geblattet wird, kann man auf verschiedene Weise erlernen, wenn einem die nötige Praxis fehlt.
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Zum Aufgang der Jagd mit der Flinte, z. B. auf Wasserwild im September, gehört es nicht nur zum guten Ton, seine Schießfertigkeit unter Beweis zu stellen.
Es ist ein Gebot der Waidgerechtigkeit nicht ungeübt in die Saison zu gehen.

