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Foto: von Brauchitsch
Flinte und Büchse können technisch noch so perfekt sein, "schön" werden sie erst durch den Schaft. Dass dieser aus Walnussholz ist, am besten aus dem Kaukasus, zeigt ein Besuch bei einem weltweit renommierten Schaftholzhändler. "Holz benötigt man nur, um die mit Schlossen versehenen Läufe anschlagen zu können", so Tom Purdey, Mitglied der berühmten Edelflinten-Dynastie. Betrachtet man die Schäfte älterer Purdey-Flinten, bestätigt sich dieser puristische Ansatz.
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Foto: Steinhauser
Faustfeuerwaffen sind aufgrund ihres kurzen Aktionsradius’ in speziellen jagdlichen Einsatzgebieten, insbesondere bei Nachsuchen auf wehrhaftes Wild, eine nicht zu unterschätzende Option. Der sichere Umgang damit erfordert allerdings mehr als nur ein paar Schüsse im Jahr. Schnell kann im Zuge einer Nachsuche eine enorme Stressbelastung entstehen, in der die Faustfeuerwaffe vollkommen automatisiert beherrscht werden muss. Norbert Steinhauser weist darauf hin, dass der jagdliche Einsatz der Faustfeuerwaffe unter bestimmten Voraussetzungen in eine außergewöhnliche Situation münden kann. Diese entsteht selbstverständlich nur, wenn das jeweilige Stück Wild groß und wehrhaft genug ist, um den Menschen ernsthaft gefährden zu können.
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Foto: Walter Diernberger
"Ich jage, weil es mich glücklich macht". In einem Interview mit der "Jägerin des Jahres 2017" äußert Carina Frank ihre Gedanken zum Thema Jagdglück. Sie hält die Ausübung der Jagd für das persönliche Lebensglück vieler Jäger, als einen gewichtigen Lebensinhalt, der einen mit innerer Zufriedenheit erfüllt.
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Foto: Johannes Dieberger
Nach der Erfindung des Schwarzpulvers und den ersten Versuchen mit Handfeuerwaffen bedurfte es noch vieler Entwicklungsschritte, bis sowohl für die Jägerschaft als auch für das Militär halbwegs befriedigende Handfeuerwaffen zur Verfügung standen.
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Graphik: DJV
Warum Jäger jagen gehen
Der DJV hat den Jägernachwuchs zur Motivation für den Jagdschein befragt. Die Ergebnisse zeigen: Jungjägern geht es um Naturerlebnis und -schutz sowie gesundes Fleisch. Fast jeder Zweite will sich ehrenamtlich engagieren.
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Foto: Ilka Dorn, HALALI 02/2018
Lebensart/Kulinarisches: Von der Keule zum Schnitzel: Wildschwein küchenfertig zu zerteilen ist ganz leicht, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. In dem Jagd-Magazin Halali wird gezeigt, wie es geht. Es steht auch ein Video zur Anleitung zur Verfügung.
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Foto: Seifert, DJV
Anpassungsfähige Raubsäuger breiten sich aus. Die Jagdstatistik 2016/17 zeigt sprunghafte Anstiege für die eingewanderten Arten Waschbär und Marderhund. Auch beim Dachs sind die Zuwächse hoch, wogegen die Fuchsstrecke nahezu konstant bleibt. Die Bejagung leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.
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Foto: Arnold, Halali_Magazin 2018
Alle müssen gewappnet sein: Die Seuchenprävention und -bekämpfung stellt das Selbstverständnis der Jägerschaft auf eine harte Probe. Die Wildbiologen Johanna Maria Arnold und Dr. Janosch Arnold haben den Stand der Dinge zur Afrikanischen Schweinepest zusammengetragen.
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Foto: Kletr/shutterstock
Der Wels, Silurus glanis, ist in Anglerkreisen wohl einer der populärsten Süßwasserfische Europas. Umso mehr verwundert es, dass das Wissen über diesen Raubfisch so bescheiden ausfällt. Vielmehr haben seine unheimlich anmutende Körperform, sein breites Maul und seine Bartfäden sagenhafte Vorstellungen zu diesem vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiven Raubfisch entstehen lassen. Größere Aufmerksamkeitgeschenkt wurde dieser heimischen Fischart, die sich übrigens unter den zwanzig größten weltweit einreiht, nicht nur wegen seiner zunehmenden fischereiwirtschaftlichen Bedeutung, sondern auch aufgrund der Erkenntnis, dass dem Wels in natürlichen Gewässern eine bedeutende Rolle zukommt.
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Foto: Bernd E. Ergert
Das Charivari, das heute in Trachten- und Jägerkreisen wieder fröhliche Urständ feiert, soll sich aus der Chatelaine entwickelt haben, die einst von den Franzosen übernommen wurde. Vom frühen Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert war sie ein an zahlreichen Metallgliedern zusammengesetzter Frauengürtel. An ihn hängte man allerlei kleine Kostbarkeiten wie Schlüssel, Nadelbüchsen, Fächer, Necessaire, Riechfläschchen und dergleichen mehr. Unter Ludwig XIV. wurde die Chatelaine auch zur unentbehrlichen Uhrkette für die vermögende Männerwelt.
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Die Rattenjagd mit dem Hund (Ratting) stammt aus Großbritannien. Die britische Regierung schloss schon vor Jahrzehnten eine Schädlingsbekämpfung der Landwirte durch Gift etc. aus. Anders als in Deutschland kommen dort Terrier zum Einsatz: Sealyhams, Bedlington Terrier und vor allem Plummer Terrier. Die Wanderratte stammt aus Asien, ist heute als Kulturfoger weltweit, vor allem durch Einschleppung verbreitet. Die Allesfresser haben einen hoch entwickelten Geschmacks- und Geruchssinn. Ratten können dem Niederwild erheblich schaden. Nicht immer sind es Fuchs und Waschbär, man merkt den Nager meist nicht oder sehr spät, weil er nachtaktiv ist.
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Foto: Mächler, TJV
Das Hirschalter: Über eine weitere Methode der Altersschätzung beim Rot- und Rehwild
Hat ein erlegter Hirsch oder Rehbock das Zielalter erreicht oder nicht? Diese Frage stellt sich in der jagdlichen Praxis immer wieder! Neben der üblichen Altersschätzung über die Zahnabnutzung steht am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien eine Alternativmethode zur Verfügung.
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Foto: Béatrice Hatala
Die Künstlerin Sophie Calle begibt sich im Pariser Jagdmuseum auf die Pirsch nach der Natur von Menschen und Tieren. Der Thematik der Jagd, der Jagd nach Liebe, der Jagd nach Mitgift begegnet die Konzeptkünstlerin im Musée de la Chasse et la Nature mit Wandtafeln, ausgestopften Tieren und anderen Skulpturen, die in pointierter Form und oft leicht absurdem Inhalt kitschig überzogen im wahrsten Sinne Hunde und Wölfe, Hirsche und Elche, Adler und Fasane darstellen. Inmitten von Stilmöbeln, Jagdgemälden und historischen Waffen geht die Jagd nach den "Histoires vraies", den wahren Geschichten, dem Verschwinden und dem Verlust geliebter Wesen, in einer charakteristischen Mischung aus verspielter Schwere und hintergründiger Leichtigkeit.
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Foto: M. Zeiler
Aus der Jagd, aus dem Sinn
Arten können natürlich auch ohne Bejagung erhalten werden, dennoch steht klar fest: Wenn man Jägern verbietet, Schneehühner zu bejagen, gehen das Interesse und das Wissen um sie verloren. Dann gibt es niemanden mehr, der die so wichtige Bestandeszählung macht, wie das in Graubünden und Südtirol noch standardmäßig der Fall ist.
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Foto: M. Breuer
Wildbret von alten Stücken
Dem Wildbret alter Stücke sagt man nach, dass es zäh und damit weitestgehend ungenießbar sei. Die Erfahrung zeigt aber, dass auch manches Fleisch junger Stücke zäh wird, wenn es in der Küche in den falschen Händen landet. Was also wiegt mehr: das Alter oder die Zubereitung? Noch immer hört man an Stammtischen und bei manch anderer Gelegenheit, Wildbret älteren Schalenwildes sei zäh und eigentlich nicht genießbar. Irgendwie steht das in Widerspruch zu unserem Streben, möglichst alte Böcke, Hirsche oder Keiler zu erlegen. Wäre es tatsächlich so, müssten wir als „ehrliche Kaufleute“ eigentlich vom Kauf solchen Wildbrets dringend abraten.
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© Willi Rolfes/Bildagentur-online
Furcht vor der Pest-Politischer Aktionismus
Bayerischer Jagdverband und Bay. Staatsforsten wollen bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest kooperieren. Das vereinbarten Jagdpräsident Vocke und der Chef der Staatsforsten Neumeyer. Dazu gehören revierübergreifende Bewegungsjagden und ein verstärkter Abschuß von Wildschweinen, aber auch probeweise Einsatz von Saufängen, also Lebendfallen von Wildschweinen. Die Staatsforsten bejagen etwa 11 Prozent der Jagdfläche in Bayern. Nötig seien daher auch Maßnahmen über den Staatswald hinaus (Münchner Merkur 10.01.2018). Der Wissenschaftler Prof. Dr. Sven Herzog, Universität Dresden warnt in einem Zeit-Online Interview vom 11.01.2018 vor Panikmache und hält es für wichtig, sich zunächst einmal mit der Krankheit selbst und ihren spezifischen Ausbreitungswegen zu befassen (http://www.zeit.de/2018/03/afrikanische-schweinepest-wildschweine-ausbreitung-sven-herzog-interview ).
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Foto: Christoph Burgstaller
Im Fokus: Steinwildbrunft. Die Jagdzeitschrift Österreichs Weidwerk hat im Rahmen eines Praxistests der Naturfotografie die Technik des Digiscoping mit Spiegelreflexkamera eingesetzt. Es ging weit hinauf, um die Brunft der Steinböcke festzuhalten. Wer seine Wildbeobachtungen gerne seinen Jagdkollegen zeigt, wird von dieser Technik begeistert sein.
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Foto: johnrigbyandco.com
Die Highlands – Hochland von Schottland. Neben gebirgigen Gegenden prägen über weite Teile baumlose Moore die Highlands. Hier auf deer, also den Rothirsch zu jagen gehört zu den höchsten Erlebnissen eines Jägerlebens. Neben den Moorhühnern, den grouse symbolisiert der Hirsch die Jagd in den Highlands schlechthin. Die altehrwürdige Repetierbüchse Rigby hat hier wieder ihre Heimat gefunden und zeigt sich als neueste Entwicklung der Traditionswaffenschmiede mit der "Hihgland Stalker" , einer schlanken Büchse auf Mauser-Basis mit geradem Schaft und rundem Pistolengriff. Nehmen sie die Büchse im traditionellen Kaliber.275 Rigby mit auf Hirschjagd auf stags and hinds in den schottischen Highlands von Blair Atholl, Perthshire.
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Heft 12/2017
In der Dezember-Ausgabe der Jagdzeitschrift "Der Anblick" ist ein Bericht über die 1. Alpenländische Jagdrechtstagung in der Villa Maund, Schoppernau in Vorarlberg erschienen, die vom 13. bis 15. Oktober 2017 stattfand. Die nächste Tagung wird im Bayerischen Hof in München vom 4. bis zum 5. April 2019 veranstaltet unter dem Titel "Neues im Jagdrecht".
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Foto: Dieberger, St. Hubertus 12/2017
Die Entwicklung unserer jagdlichen Feuerwaffen untersucht Dr. J. Dieberger auf seinem Reviergang in der Jagdgeschichte. "Wir heutigen Jäger können uns ein Waidwerk ohne Schusswaffen kaum mehr vorstellen, obwohl wir noch Jagdmethoden kennen, die ohne solche Werkzeuge auskommen, wie z. B. die Beizjagd oder in Frankreich die Parforcejagd."


