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Der Anblick_03_2018
Auerwild im Salzburger Land
In Salzburg liefert der Landesjagdverband die wissenschaftliche Basis für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Auerwild. Daneben gibt es zahlreiche private Initiativen, die das Auerwild lokal erhalten wollen. Eine davon findet sich im Alpenvorland des Salzburger Flachgaus, wo man heute kein Auerwild mehr vermuten würde. Aber noch balzen die Hahnen hier.
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Originalfoto © Nadezda Murmakova / Shutterstock.com
Die Informationsplattform www.beutegreifer.at berichtet ab sofort über Bär, Luchs und Wolf in Österreich. Themenbereiche sind Biologie, Konfliktfelder und ökologische Funktion. Die Seite gibt Auskunft über die Verbreitung und den rechtlichen Status dieser Arten. Sichtungen und Schadensfälle können direkt an den zuständigen Ansprechpartner des jeweiligen Bundeslandes online gemeldet werden. Über die neuesten Entwicklungen in Sachen Bär, Luchs und Wolf wird unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ informiert.
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Ebner, Burgstaller-Gradenegger, Hackländer, Hofer, Weber
Freude an der Jagd! Das ist neu! Nicht mehr nur Wildtiermanagement, was uns Jäger zur Jagd treibt. Auch nicht die Erlangung von einwandfreiem Wildbret. Nein, es darf sich wieder gefreut werden, wenn man auf die Jagd geht. Das ist das, was wir eigentlich im Stillen immer getan haben, aber nicht durften. Nun gibt die neueste Erkenntnis der Wissenschaft den Weg frei!
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Der Tiermaler Rainer Schmidt aus Arkebeck stellt seinen Bilderzyklus zum Thema "Der Kampf um das Paarungsvorrecht" vor. Mit diesem Begriff meint er die vermeintliche Kraft des männlichen Paarungstriebes, wie er beim Wild in den unterschiedlichsten Facetten erscheint. Auch bei uns Menschen geht es häufig um Status und Selbstdarstellung.
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Johann Elias Riedinger, 1698-1767
Die Hundeleine und Halsung (hier aus dem "Neu Jägerbuch" von Jacob du Fouilloux 1561) aus Rosshaar mit Ledereinfassung ist nur noch wenigen bekannt. Das "Real- und Verballexicon der Forst- und Jagdkunde mit ihren Hilfswissenschaften" von 1842 versteht unter "Hängeseil" im Allgemeinen den Riemen, der zum Ausführen der Hunde an das Halsband geknüpft wird. Speziell das Seil, woran der Jäger den Leithund ausführt.
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Foto: Ralph Guy
Driven Game Shoot, die lebendige Jagdkultur Britanniens ist im Akademiker-Verlag als Buch gerade erschienen. Die Verfasser schildern aus eigenem Erleben die Jagd auf getriebene Fasanen in Nordengland. Dabei berichten sie über das Game Shooting als Inbegriff des britischen Country-Life, wie es schon seit Jahrhunderten als Tradition gepflegt wird.
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Foto: WILD UND HUND
Rotwild im Reinhardswald. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es in Nordhessen weißes Rotwild. Wahrscheinlich war es der Landgraf Wilhelm IV. von Kassel, der es aus Ungarn einführte. Dies war eine zur damaligen Zeit beim Adel durchaus übliche Praxis. Drei bis fünf Prozent des Rotwildes im Reinhardswald sind weiß. Bei diesen Stücken handelt es sich nicht um Albinos. Doch woher stammt es, und worauf beruht seine auffällige Färbung? Eine Studie sollte klären, welches Gen für die helle Färbung verantwortlich ist und ob es sich um eine geschlossene Population handelt. Dabei zeigte sich, dass das Weiß-Gen wesentlich verbreiterter als angenommen und darüber hinaus seine Existenz in der Gesamtpopulation abgesichert ist.
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Quelle: DJV
Wie wird man Jäger, warum entscheiden sich Menschen für den Jagdschein und woher kommen sie? Die inhaltlich überarbeitete Broschüre "Wissenswertes zur Jagd" enthält aktuelle Zahlen und gibt teils überraschende Antworten: So liegt der Frauenanteil in den Jägerkursen bereits bei 24 Prozent – ein Fünftel mehr als noch vor sieben Jahren. In der grafisch neu gestalteten Broschüre des Deutschen Jagdverbandes (DJV) erfährt der Leser, was Jagd ausmacht und welche Anforderungen Jäger erfüllen müssen. Begeisterte Waidfrauen und -männer kommen zu Wort und erläutern, warum sie sich für die Jagd entschieden haben.
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Foto: Eduard Kyslynskyy/shutterstock
Die europäische Schwarzwildpopulation wächst langsam, aber stetig.
Wenngleich mit großen jahresweisen Schwankungen zeigt der Schwarzwildbestand langfristig einen ungebrochenen Wachstumstrend, der dazu führt, dass auch Regionen wie etwa Tirol, in denen das Schwarzwild bislang selten war oder ganz fehlte, zunehmend besiedelt werden. Die damit verbundenen Herausforderungen für Jagd und Jäger sind enorm. Über Risiken wie den Eintrag der afrikanischen Schweinepest wurde in der letzten Ausgabe von JAGD IN TIROL bereits berichtet. Heute widmet sich der Autor Prof. Dr. Sven Herzog der Frage eines angemessenen jagdlichen Umganges mit dem Schwarzwild.
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Foto: von Brauchitsch
Flinte und Büchse können technisch noch so perfekt sein, "schön" werden sie erst durch den Schaft. Dass dieser aus Walnussholz ist, am besten aus dem Kaukasus, zeigt ein Besuch bei einem weltweit renommierten Schaftholzhändler. "Holz benötigt man nur, um die mit Schlossen versehenen Läufe anschlagen zu können", so Tom Purdey, Mitglied der berühmten Edelflinten-Dynastie. Betrachtet man die Schäfte älterer Purdey-Flinten, bestätigt sich dieser puristische Ansatz.
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Foto: Steinhauser
Faustfeuerwaffen sind aufgrund ihres kurzen Aktionsradius’ in speziellen jagdlichen Einsatzgebieten, insbesondere bei Nachsuchen auf wehrhaftes Wild, eine nicht zu unterschätzende Option. Der sichere Umgang damit erfordert allerdings mehr als nur ein paar Schüsse im Jahr. Schnell kann im Zuge einer Nachsuche eine enorme Stressbelastung entstehen, in der die Faustfeuerwaffe vollkommen automatisiert beherrscht werden muss. Norbert Steinhauser weist darauf hin, dass der jagdliche Einsatz der Faustfeuerwaffe unter bestimmten Voraussetzungen in eine außergewöhnliche Situation münden kann. Diese entsteht selbstverständlich nur, wenn das jeweilige Stück Wild groß und wehrhaft genug ist, um den Menschen ernsthaft gefährden zu können.
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Foto: Walter Diernberger
"Ich jage, weil es mich glücklich macht". In einem Interview mit der "Jägerin des Jahres 2017" äußert Carina Frank ihre Gedanken zum Thema Jagdglück. Sie hält die Ausübung der Jagd für das persönliche Lebensglück vieler Jäger, als einen gewichtigen Lebensinhalt, der einen mit innerer Zufriedenheit erfüllt.
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Foto: Johannes Dieberger
Nach der Erfindung des Schwarzpulvers und den ersten Versuchen mit Handfeuerwaffen bedurfte es noch vieler Entwicklungsschritte, bis sowohl für die Jägerschaft als auch für das Militär halbwegs befriedigende Handfeuerwaffen zur Verfügung standen.
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Graphik: DJV
Warum Jäger jagen gehen
Der DJV hat den Jägernachwuchs zur Motivation für den Jagdschein befragt. Die Ergebnisse zeigen: Jungjägern geht es um Naturerlebnis und -schutz sowie gesundes Fleisch. Fast jeder Zweite will sich ehrenamtlich engagieren.
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Foto: Ilka Dorn, HALALI 02/2018
Lebensart/Kulinarisches: Von der Keule zum Schnitzel: Wildschwein küchenfertig zu zerteilen ist ganz leicht, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. In dem Jagd-Magazin Halali wird gezeigt, wie es geht. Es steht auch ein Video zur Anleitung zur Verfügung.
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Foto: Seifert, DJV
Anpassungsfähige Raubsäuger breiten sich aus. Die Jagdstatistik 2016/17 zeigt sprunghafte Anstiege für die eingewanderten Arten Waschbär und Marderhund. Auch beim Dachs sind die Zuwächse hoch, wogegen die Fuchsstrecke nahezu konstant bleibt. Die Bejagung leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.
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Foto: Arnold, Halali_Magazin 2018
Alle müssen gewappnet sein: Die Seuchenprävention und -bekämpfung stellt das Selbstverständnis der Jägerschaft auf eine harte Probe. Die Wildbiologen Johanna Maria Arnold und Dr. Janosch Arnold haben den Stand der Dinge zur Afrikanischen Schweinepest zusammengetragen.
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Foto: Kletr/shutterstock
Der Wels, Silurus glanis, ist in Anglerkreisen wohl einer der populärsten Süßwasserfische Europas. Umso mehr verwundert es, dass das Wissen über diesen Raubfisch so bescheiden ausfällt. Vielmehr haben seine unheimlich anmutende Körperform, sein breites Maul und seine Bartfäden sagenhafte Vorstellungen zu diesem vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiven Raubfisch entstehen lassen. Größere Aufmerksamkeitgeschenkt wurde dieser heimischen Fischart, die sich übrigens unter den zwanzig größten weltweit einreiht, nicht nur wegen seiner zunehmenden fischereiwirtschaftlichen Bedeutung, sondern auch aufgrund der Erkenntnis, dass dem Wels in natürlichen Gewässern eine bedeutende Rolle zukommt.
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Foto: Bernd E. Ergert
Das Charivari, das heute in Trachten- und Jägerkreisen wieder fröhliche Urständ feiert, soll sich aus der Chatelaine entwickelt haben, die einst von den Franzosen übernommen wurde. Vom frühen Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert war sie ein an zahlreichen Metallgliedern zusammengesetzter Frauengürtel. An ihn hängte man allerlei kleine Kostbarkeiten wie Schlüssel, Nadelbüchsen, Fächer, Necessaire, Riechfläschchen und dergleichen mehr. Unter Ludwig XIV. wurde die Chatelaine auch zur unentbehrlichen Uhrkette für die vermögende Männerwelt.
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Die Rattenjagd mit dem Hund (Ratting) stammt aus Großbritannien. Die britische Regierung schloss schon vor Jahrzehnten eine Schädlingsbekämpfung der Landwirte durch Gift etc. aus. Anders als in Deutschland kommen dort Terrier zum Einsatz: Sealyhams, Bedlington Terrier und vor allem Plummer Terrier. Die Wanderratte stammt aus Asien, ist heute als Kulturfoger weltweit, vor allem durch Einschleppung verbreitet. Die Allesfresser haben einen hoch entwickelten Geschmacks- und Geruchssinn. Ratten können dem Niederwild erheblich schaden. Nicht immer sind es Fuchs und Waschbär, man merkt den Nager meist nicht oder sehr spät, weil er nachtaktiv ist.


