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Foto: Deutsche Wildtier Stiftung
DIE GÄMSE UND DIE BAYERISCHE FORSTPOLITIK
Ergebnisse einer bayernweiten Umfrage
Das Meinungsforschungsinstituts EMNID hat im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung eine bayernweite Umfrage zur Gams und der bayerischen Forstpolitik durchgeführt. Dass der gesetzliche Grundsatz „Wald vor Wild“, der Rothirsch, Reh und Gämse ausschließlich einen negativen Einfluss auf Forstpflanzen zuschreibt, am Wählerwillen vorbei geht, zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung: Eine große Mehrheit der bayerischen Wähler lehnt die derzeit geltenden Regelungen ab, die im Bergwald die Jagd auf Rothirsch, Gams und Reh über das ganze Jahr zulässt. 70 Prozent der Befragten halten eine Schonzeit für wichtig, selbst wenn durch ganzjährige Jagd der Wald besser wachsen könnte. Die bayerischen Wähler erteilen damit der gegenwärtigen Jagdpraxis in den bayerischen Alpen eine klare Absage! Die Gämse wird in Bayern dennoch sehr intensiv bejagt. Nach europäischem Recht dürfen Gämsen aber erst bejagt werden, wenn die Population wissenschaftlich überwacht und als stabil eingeschätzt wird. Da dies nicht erfolgt, untersucht die Deutsche Wildtier Stiftung jetzt den Bestand der Gämsen in Bayern auf wissenschaftlicher Basis.
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Foto: EventButler
Lippenstift & Patrone
Mit einer Sonderausstellung über Frauen in der Jagd feiert das Schweizer Museum für Wild und Jagd im Schloss Landshut in Utzenstorf, Kanton Bern sein 50-jähriges Jubiläum. Schloss Landshut ist übrigens auch Sitz des Ordens „Schutz von Wald, Wild und Flur und Förderung von weidgerechtem Jagen“, bekannt unter dem "Silbernen Bruch". Zuletzt bedacht mit dem Stiftungspreis wurde auf dem Konvent in Bad Berleburg 2017 der Bundesverband Deutscher Berufsjäger:
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Die diesjährige Falknertagung des Österreichischen Falknerbundes fand am 11. bis 14. Oktober 2018 in Schloss Marchegg statt.
Das Schloss Marchegg ist ein Barockschloss in Niederösterreich. Es wurde als Stadtburg an der nordwestlichen Ecke der Stadtmauer nach der Schlacht bei Groißenbrunn, bei der Ottokar II. den ungarischen König Béla IV. besiegte, errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1346. Erstmals wurde die Burg in den Jahren 1426 und 1427 in den Hussitenkriegen erobert. Im Jahr 1502 erhielt Niklas Graf Salm die Burg als Pfandbesitz. Bei der Ersten Türkenbelagerung wurde die Burg zwar nicht eingenommen, aber schwer beschädigt. Durch die Hilfe, die die Salms bei der Verteidigung Wiens leisteten, wurden auch die Erben im Pfandbesitz bestätigt. Niklas Graf Salm starb bereits 1530 im nahen Salmhof. Im Jahr 1621 bekam der Präsident der ungarischen Hofkammer Graf Paul Pállfy von Erdöd von Ferdinand II. die Burg vorerst als Pfand und zwei Jahre später als Eigenbesitz. Die Burg Marchegg wurde bis auf einen Turm abgetragen und nach Plänen des kaiserlichen Ingenieur- und Mineurhauptmann Lambert Lambion als viereckiges Wasserschloss neu erbaut. Im Auftrag des ungarischen Palatins Nikolaus Pálffy führte man um 1715 eine Barockisierung des Schlosses durch. Die Südfront erhielt ihr heutiges Aussehen. In den kommenden zwei Jahrhunderten war das Schloss hauptsächlich Jagdschloss und Sommersitz. Häufige Jagdgäste waren unter anderem Kaiser Joseph II., Maria Theresia oder Franz Stephan von Lothringen.
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Foto: www.hirschbrunft.oberstdorf
Die hohe Kunst des Hirschrufens
Gleich zu Beginn soll die Bedeutung der Ruf- und Lockjagd – auch in der heutigen Zeit – für die verschiedensten Wildarten wie Fuchs, Rehbock, Gamsbock, Rothirsch, aber auch die diversen Rauhfußhühner-Arten und viele andere hervorgehoben werden. Über Jahrzehnte – etwa ab den 1970er Jahren – wurde kontinuierlich weniger Wert auf die Ausübung der Jagd mittels verschiedener Lockinstrumente gelegt, und damit geriet ein sehr altes jagdliches Handwerk immer mehr in Vergessenheit. Mit der stetig steigenden und besseren Erschließung der Reviere durch allerlei Arten von Infrastruktur, wie Forststraßen, Hoch- und Bodensitze, Wildwiesen und vieles mehr sowie den Einzug modernster Waffen und optischer Geräte in die Jagd wurde diese gegenüber früheren Zeiten erheblich erleichtert. Jagdliches Wissen wurde quasi durch Technik kompensiert.
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Foto: Verfasser
Selbst im gepriesenen Oberbayern, wo doch eigentlich die Welt noch in Ordnung sein sollte, häufen sich Traktate gegen die Jägerschaft. Wenn man bedenkt, wieviel finanzielle Mittel den Jagdgegnern zur Verfügung stehen, nimmt sich das kleine Plakat am Rande eines Touristenpfades geradezu bescheiden aus. Fürchtet man dessen Entfernung, weil es so unscheinbar auf wenigen Quadrat-Zentimetern daherkommt? Wohl kaum, denn sonst hätte man den Jäger nicht so selbstbewußt und wohlernährt dargestellt! Vielleicht ist es die neue Bescheidenheit von Antijagdorganisationen wie "Wildtierschutz-Deutschland.de" und "Peta/Jagd.de", um auch den einfachen Mann von der Straße einzufangen. Man muss ja nicht gleich Hochstände ansägen, um auf die angeblichen Mißstände aufmerksam zu machen. "Steter Tropfen höhlt den Stein".
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Foto: Wikipedia
French Partridges along with Pheasants are the UK’s most hunted birds with the season commencing of September 1st through to 1st February.
The Red-Legged Partridge is not native to Britain and was introduced from Continental Europe around 1770. The Red- Legged Partridge are larger than our native English grey Partridge, it has a white chin and throat patch bordered with black. It has a greyish body with bold black flank stripes and a chestnut-sided tail. Partridges are commonly found on lowland farmland in open areas and are traditionally flushed from hedges and cover crops. In flight partridges are very agile and with their rapid wing beat give the impression that they fly a lot faster than the Pheasant.
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23.09.2018, 15:58, Quelle: Statistisches Amt des Kantons Zürich
Abgelehnt: Volks-Initiative zur Abschaffung der Jagd
Im Kanton Zürich sind heute lokale Jagdgesellschaften für die Hege und Pflege der Wildtiere zuständig. Die Jägerinnen und Jäger erbringen diesen Auftrag in ihrer Freizeit und absolvieren dafür eine umfangreiche Ausbildung. Die Initiative möchte die Milizjagd durch ein System mit staatlich entlöhnten Wildhüterinnen und Wildhütern ersetzen. Dabei soll die natürliche Regulierung des Wildtierbestandes im Vordergrund stehen. Ein solcher Systemwechsel ist mit vielen Nachteilen verbunden. Die Milizjagd hat sich bewährt. Die Folgen der Initiative wären hohe Kosten und grosse Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, im Wald und innerhalb der Städte und Dörfer.
Das Abstimmungsergebnis:
| Kanton Zürich | |||||||
![]() Vorlagen |
Ja-Anteil (%) | Annehmende Gebiete | Ablehnende Gebiete | ||||
| Kantonale Volksinitiative «Film- und Medienförderungsgesetz» | ![]() |
19.23 | 0 | 180 | |||
| Kantonale Volksinitiative «Wildhüter statt Jäger» | ![]() |
16.14 | 0 | 180 | |||
| Kantonale Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren!» | ![]() |
17.09 | 0 | 180 | |||
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Wieviel Technik braucht die Jagd?
"A Jager braucht nix als a braunaugats Diendl, an Hund und a Büchs", hätte der Tiroler Schriftsteller Ludwig Hörmann von Hörbach (1837-1924) auf die Frage gesagt. Doch die technischen Möglichkeiten, die die Industrie anbietet, ob es nun Jagdwaffen, Munition oder Optik sind, fordern den modernen Jäger heraus, sie auch zu nutzen. Welcher Waidmann würde sich diesem Angebot widersetzen, um nicht als "von gestern" zu gelten, so der Ausblick auf 2030 von Prof. Werner Beutelmeyer im Juli-Heft des Anblicks. Dabei kommt es sicherlich darauf an, wie sich der Jäger heute versteht: Als Erfüllungsgehilfe, Wildtiermanager, dem immer mehr Verantwortung übertragen wird? Oder ist es die Freude an der Jagd, der Naturnutzung, die die hauptsächliche Motivation darstellt? Wenn man also nicht töten muß, sondern die Jagd als Erfüllung versteht, sind dann Nachtsichtzielgeräte noch erforderlich? Bedeutet die allseits angesagte Reduktion eine Abkehr von der Waidgerechtigkeit? Diesen Fragen geht ein Beitrag von Prof. Dr. Klaus Hackländer in der September- Ausgabe 2018 des Magazins Der Anblick auf S.56 f. nach.
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Foto: Verfasser
Murmeltier, Mankei, Murmandl, auch Munggen genannt sind einige Namen für den geschützten Nager im Alpenbogen. Das Alpenmurmeltier zählt in Österreich und in der Schweiz zum jagbaren Wild und wird aktiv bejagt. In Deutschland unterliegt es dem Jagdrecht, wird aber ganzjährig geschont. Die Population in der Hohen Tatra unter der Bezeichnung Marmota marmota latirostris ist nach Anhang II und IV der FFH-Richtlinie in Europa streng geschützt. Die Jagd auf das Alpenmurmeltier gehört zu den schönsten Facetten der Bergjagd. Neben einem spannenden und körperlich herausfordernden Jagderlebnis bietet das Alpenmurmeltier ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verwertung der Beute, insbesondere das Murmelfett. Das heute nur noch in Gebirgslagen jenseits der Baumgrenze lebende Alpenmurmeltier kam während der pleistozänen Eiszeitalter im europäischen Tiefland von den Pyrenäen bis zur Ukraine vor. Es fehlte dagegen in den mit einer dicken Eisschicht bedeckten Alpen. Mit dem Ende der Eiszeit boten nur noch die hochalpinen Lagen der Alpen dieser Art geeigneten Lebensraum (Eiszeitrelikt). Murmeltiere können bis zu 15 Jahre alt werden. Murmeltiere waren im ausgegehenden 19. Jahrhundert nur noch in den Westalpen weit verbreitet. In den Ostalpen gehörten sie im Winter zu den willkommenen Nahrungsmitteln der Bergbauern, die sie zu den Bodenbestandteilen zählten: Im Herbst wurden die Bauten durch Stecken gekennzeichnet, um die Tiere dann im Winterschlaf unter der Schneedecke ausgraben zu können. Neuansiedlingen verhalfen den Mankei zu einer Wiederbewohnung des alten Lebensraums, der von Weidetieren hinsichtlich des hohen Bewuchses freigehalten werden muss: Übersicht ist das oberste Gebot! Sobald ein Schatten wie der des Adlers über die Almmatten streicht, ertönen von allen Seiten Pfiffe, die die Artgenossen zur Warnung ausstossen. Im nächsten Augenblick verschwinden sie vor ihrem Hauptfeind in ihren Bauten, es dauert einige Zeit, bis sie sich mit dem Kopf wieder heraustrauen. Die Natur hat sie darauf eingestellt: Die Seher sind weit oben angebracht, um einen möglichst schnellen Überblick zu gewährleisten.
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Foto: Münchner Merkur Nr. 189 vom 18:./19. August 2018
Steinadler haben in Bayern nur einen geringen Bruterfolg. Schon im Jahr 2000 stellten Ornithologen fest, dass nur wenige Bruterfolge durchkommen. Bruten werden abgebrochen, Jungtiere sterben, bevor sie ausfliegen können. Wichtigster Faktor ist neben den Störungen die Nahrungsverfügbarkeit im Winter. Hauptnahrung - das Murmeltier - wie in den Westalpen steht in den bayerischen Alpen nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch Raufußhühner sind zu selten. Auch Gamskitze sind wegen der rückläufigen Gamsstrecken nur noch bedingt vorhanden, so Dr. Christine Miller vom Bund "Wildes Bayern".
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Foto: VGT Wien
Die Diskussionen rund ums Gatter ist nicht nur in Österreich hinsichtlich der Abschaffung in Niederösterreich und im Burgenland in wenigen Jahren entbrannt. Aktuell ist der Streit zwischem dem Verein gegen Tierfabriken und dem österreichischen Gatterbesitzer Maximilian Mayr Melnhof in den Schlagzeilen. Auch in Deutschland hat die Auflösung der beiden Gatter der Familie Bismark durch das Verwaltungsgericht in Schleswig-Holstein Aufsehen erregt. Dass die Lebensbedingungen in Gattern auch positiv und mit weniger Stress für die Wildtiere verbunden sein können, schildert Dr. Miroslav Vodnansky vom Mitteleuropäischen Institut für Wildtierökologie Wien-Brno-Nitra.
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Der Sibirische Rehbock (capreolus pygargus) aus der Familie der Hirsche (cervidae) tut gut daran, sich nicht offen zu zeigen. Als begehrte Jagdbeute des Menschen, des Amurleopards und des Amurtigers verbringt er den größten Teil seines Lebens im Wald und auf dessen Lichtungen südlich des Urals bis Kasachstan, ebenso im nördlichen China bis in die Mongolei. Er scheint zu wissen, dass schon wenige Gräser ausreichen, einen Beutegreifer zu irritieren. Seit wenigen Jahrzehnten wird es als eigene Art, nicht nur als Unterart des europäischen Rehs (wie Carl von Linne' noch meinte) anerkannt. Heute helfen DNA-Analysen bei vielen neuen Einteilungen. Das Sibirische Reh wird mit einem Körpergewicht von bis zu 50 Kilogramm doppelt so schwer wie seine Verwandten in Mitteleuropa. Die Jäger haben es eher auf das Fleisch des Rehbocks abgesehen. Auch wegen des stärkeren Gehörns des Bocks gilt die Jagd als reizvoll: Begnügt sich der Europäische Rehbock meist mit sechs Enden, hat das dickere und höhere Gehörn seines sibirischen Verwandten bis zu zehn Enden. Das macht die Trophäe attraktiver. Auch weil er ein eingefleischter Einzelgänger ist (außer in der sommerlichen Paarungszeit), reizt der Ansitz auf einen „Sibirier“.
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Foto: Helmut Ctverak
Jagd im Spannungsfeld
Was ist mit diesem Thema gemeint? Was wird unter "Jagd" verstanden? Ist das die Jagdpolitik mit ihren Zielsetzungen und Herausfordeurngen? Ist es die Jagd, wie sie rechtlich verankert ist, nämlich als Eigentumsrecht? Oder ist mit Jagd ganz allgemein das verstanden, was über 127.000 Jägerinnen und Jäger in Österreich ausüben? Lesen Sie den Artikel von Freydis Burgstaller-Gradenegger in der neuesten Ausgabe des Jagdmagazins St. Hubertus 08/2018 auf S. 8 f.
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In der Schorfheide haben viele deutsche Politiker Jagd und Diplomatie betrieben, auch Erich Honecker. Der Jagdhistoriker Helmut Suter hat das persönliche Jagdgebiet des letzten DDR-Staatsratsvorsitzenden und dessen Vorliebe für die Jagd erforscht. Auch zuvor - freilich in anderen Dimensionen - war es schon Jagdgebiet des Königs, Kaisers und eines "Reichsmarschalls" gewesen. "Eines haben diese Leute gemeinsam", sagt Suter. "Sie sehen, dass alles um sie herum untergeht, aber sie gehen zur Jagd". So war es auch bei H., der noch nach seiner Entmachtung bis zum Fall der Mauer auf die Jagd ging. Ein Granitstein mit der Inschrift "Mein letzter Hirsch, 8.11.1989" zeugt davon.
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Foto: WuH 14/2018
Der große Fiep-Vergleich
WuH vergleicht elf gängige Blatter: Wie groß sind die Tonpaletten, wie laut und leise lassen sie sich spielen, wie klangecht sind sie und wie lange muss man dafür üben? Peter Schmitt nahm alle aktuellen Modelle unter die Lupe und setzt Sie vor der Blattjagdsaison noch schnell ins Bild.
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Foto: www.ingimage.com
Für die älteren unter uns Jägern/innen ist es immer dasselbe Malheur. Zum Aufgang der Bockjagd wollen wir eine Hochsitzleiter erklimmen und dann passiert es: Die Hüfte streikt. Viel zu spät im Leben - nach immer deutlicherem Leiden - entschließt man sich zu einer Operation. Die ist garnicht so schlimm, wenn man qualifizierte Ärzte und Therapeuten aufsucht. In dem Orthopädischen Centrum München heute operiert, übermorgen schon in der Rehabilitationsklinik im Alpenpark in Bad Wiessee am Tegernsee. Beides muss stimmen. Bei über 550 neuen Hüftgelenken pro Jahr ist dies kein Thema mehr. Der Erfolg ist geradezu garantiert und auch in der Reha am malerischen Tegernsee gelegen gelingt die Rehabilitation wie von selbst. Das Team der Therapeuten - aufeinander abgestimmt - merkt sofort, um mit der Jägersprache zu sprechen, wo der Hase läuft. Und so ist "weiß/blau Gott sei Dank" die nächste Jagdsaison auf den roten Bock ein wahres Vergnügen.
Lesen Sie dazu auch das Buch: "Patientenreport: Hüft-TEP", erschienen 2018 im Akademikerverlag Saarbrücken - ISBN978-620-2-21158-1.
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Wasserscheibenschießen
Beim jährlichen Schießen am Prebersee im Salzburgerland zielen die Schützen nicht direkt auf die Scheibe. Durch die weltweit einzigartige Wasserbeschaffenheit müssen sie um die Ecke denken. Es wird auf das Spiegelbild der Zielscheibe im Wasser geschossen. Ein exklusives Vergnügen, das Kaiser und Kanzler begeisterte. Auch am Schattensee im Nachbarland Steiermark in der Nähe von Krakau/Murau fröhnt man dieser feucht fröhlichen Unterhaltung. Angeblich geht diese Leidenschaft auf eine Hirschjagd zurück, bei der ein Jäger, der keinen Geweihten frei hatte, auf dessen Spiegelbild im Wasser schoss und dabei den Hirsch erlegte.
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Die Deutsche Wildtier Stiftung hat mit der „Bad Driburger Erklärung“ das Abschlusspapier des 9. Rotwildsymposiums veröffentlicht. Darin sind Rahmenbedingungen und einige jagdpraktische Empfehlungen für eine wirkungsvolle Rotwildreduktion unter Berücksichtigung des Tierschutzes formuliert. Nach Ansicht von Prof. Dr. Sven Herzog von der TU Dresden sind die hohen Rotwildbestände nicht nur das Ergebnis einer jahrelangen wildbiologischen Entwicklung, auch den Jäger trifft Schuld (näheres können Sie lesen unter www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/aktuelles/7527-keinesfalls-zu-viel-rotwild-staat-jagt-falsch).
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Foto: DeWiSt.de
Die Deutsche Wildtier Stiftung veranstaltete vom 28. bis 30. Juni 2018 in Bad Driburg, Gräflicher Park Grand Resort ihr 9. Rotwildsymposium. Unter dem Motto "Wieviel ist zu viel?" diskutierten ca. 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Forst, Jagd und Grundbesitz wildbiologische Aspekte, die zu einer zu hohen Rotwilddichte geführt haben. Was ist da noch nachhaltige Jagd oder tierschutzgerechte Reduktion, wenn im Positionspapier Vorschläge enthalten sind wie die "Dublette auf Kalb und Tier an einem Augustmorgen"? Oder der "Schlüssel zur Reduktion: Der tierschutzgerechte Alttier-Abschuss". Im Gegensatz zur damaligen Tagung in Rostock 2014, als es um Jagdethik ging, sind dies die Themen unserer heutigen Zeit, die ein anderes Verständnis der Jagd widerspiegeln.
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Bernd E. Ergert, ehemaliger Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums München stellt im Rablhaus, Weerberg Tirol seine Exponate zu "Trophäe und Aberglaube", jagdliche Heil- und Wundermittel aus. Jagdtrophäen waren auch Arzneimittel der Volksmedizin. Murmeltierfett ist heute noch bei Gelenksproblemen begehrt. Im Volksglauben waren jagdliche "Reliquien" wie z. B. Amulette Mittel, den "Bösen Blick" abzuwehren. Heute noch befestigen Menschen in südlichen Ländern getrocknete Fischflossen über den Eingangstüren zum Schutze vor Dämonen und Blitzschlag. Sind wir in der Moderne nicht auch abergläubig? Aberglaube ist ein verbreitetes Phänomen in allen Kulturen zu allen Zeiten. Bis heute haben z. B. bestimmte Zahlenkombinationen, Objekte wie die schwarze Katze für viele Menschen eine mystische Bedeutung. Die Sonderausstellung jagdliche Heil- und Wundermittel schlägt insofern eine Brücke zur Natur und zur Jagd; vor allem letztere hat die Kultur der Menschheit über Jahrhunderte entscheidend geprägt. Vielleicht bringt die Ausstellung auch dem urbanen Naturfreund die Jagd etwas näher.







