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Foto: Hilldrop Farm, Wiltshire
So wirbt die britische Jagdvermittlung ROXTON's für die Überwindung der Corona-Krise:
Now that the threat of Coronavirus seems to be diminishing, and we start to emerge from the boredom of lockdown and restrictive travel, we all need to focus on having some fun once again. To this end, we have arranged a day at Hilldrop Farm for the whole family, mothers & daughters, fathers & sons, on Friday 24 July. A terrific opportunity for everyone to get out of the house after so many weeks and an opportunity to catch-up on some much-needed barrel straightening. For more information, or if the date above fails to fit your diary but a day out is of interest, please follow the link below, or call Dan Reynolds on 07970 782 812.
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Foto: Wikipedia org.
Geier ganz allgemein wirken im Hinblick auf ihre Beute und ihre äußere Erscheinung, etwa im Vergleich zum "königlichen Adler", wenig bedeutsam. Anders als in anderen alten Kulturen wurde der Vogel jedoch im antiken Ägypten hoch verehrt, denkt man an die "Geiergöttin Nechbet", die Schutzgöttin der Geburten. Oft in schwebender Haltung über dem Pharao nachgebildet, während die Königin die Geierhaube trug. In manchen Kulturen hielt man den Geier auch ohne Zeugungsakt erbrütet, auch im Christentum war er Sinnbild der Jungfrau Maria.
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Foto: Kirchmair (1)
Nun liegt der amtliche Bericht zu der behördlich angeordneten Abschussanordnung (keine Jagd!) aus dem Lechtal vor: Danach war nach langer Vorgeschichte keine Alternative zum Abschuss von 34 Stück Rotwild in einem eigens hierfür errichteten Reduktionsgatter (Gutachten Prof. Fritz Reimoser) gegeben. Die tierseuchenrechtlich angeordnete Tötungsaktion von Kaisers dauerte ca. 16 Minuten, es wurden 38 Schuß Munition - unmittelbar tödliche Schüsse - von den beiden beauftragten, versierten Jägern abgegeben. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde bei 8 Tieren eine Infektion mit TBC nachgewiesen. Die festgestellte Prävalenz (8 von 34 Tieren infiziert) ist eine repräsentative Stichprobe und weist die nach wie vor ernste Rotwild-TBC-Problematik in den Jagdgebieten der Gemeinde Kaisers im Hinblick auf die Vermeidung landwirtschaftlicher Schäden nach.
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Foto: Verfasser
Der Gänsesäger ist auch in Mitteleuropa verbreitet. Er ist deutlich größer als die Stockente, im Äußeren ist er schnell mit ihr zu verwechseln, im Flug wird durch die weiße Unterseite die Unterscheidung leichter. Dem Männchen fehlt die charakteristische braun-rötliche Haube, die das Weibchen auszeichnet. Mit ihrem Hakenschnabel und den Sägezähnen können sie Fische bis zu 10 cm Länge gut festhalten. Nach einer Studie in Oberbayern sind besonders die Äschenbestände durch Überpopulation des Gänsesäger gefährdet. Das Weibchen legt im April bis zu 12 Eier in einer Höhle und führt ihre Brut allein, das Männchen sondert sich ab zur Mauser. Die Jungen können sofort schwimmen und ernähren sich selbständig. Nach einem Jagdverbot Mitte des vorigen Jahrhunderts hat sich der Bestand deutlich erholt, der Gänsesäger steht nicht auf der roten Liste. Akustische Vergrämung ist wegen der Auswirkungen auf andere Brüter umstritten.
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Die Autorin Freydis Burgstaller-Gradenegger leistet einen interessanten Beitrag zu der Frage, inwieweit die Waidgerechtigkeit eine generelle Verpflichtung für die Jägerschaft darstellt. Die Ausführungen in der Mai-Ausgabe von St. Hubertus auf S. 42 ff. wollen den Begriff der Waidgerechtigkeit im heutigen Kontext kritisch beleuchten. Zu unverbindlich sei auf jeden Fall, "waidgerecht jagen" als "anständig jagen" zu interpretieren und greife auch zu kurz, sie nur mit nachhaltiger Jagdausübung gleichzusetzen. Im Übrigen sei auf das gleichnamige Referat der Autorin auf der diesjährigen österreichischen Jägertagung in Aigen verwiesen.
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Foto: Verfasser
Dr. Susanne Reimoser und Prof. Fritz Reimoser von der Veterinärmedizinischen Universität Wien und Universität für Bodenkultur thematisieren in der Serie Wildtiere & Jagd des Magazins Weidwerk Ausgabe Mai 2020 auf S. 10 ff. den Lebensraum und die Jagdstrecke des Auerhuhns. Facit: Die Vorkommensdichte des Auerwildes hat in den letzten 60 Jahren sehr stark abgenommen. Die Tieflagenvorkommen im Waldviertel und im Mühlviertel Österreichs sind fast gänzlich erloschen. Auch in den Alpen ist der Lebensraum stark geschrumpft, eine regelmäßige Bejagung ist heute nur noch auf relativ kleiner Fläche möglich. Abschußdichten von 0,01 Stück je 100 Hektar werden noch in den Bundesländern Kärnten, Steiermark und Salzburg erreicht.
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Foto: Eberhard Pfeuffer, 2016
Die Autoren Schai-Braun, Ruf, Klansek, Arnold und Hackländer befassen sich in ihrem Beitrag in der jüngsten Ausgabe von Jagd in Tirol 05/2020 S. 16 f. mit der Frage, inwieweit Brachen positiven Einfluss auf Feldhasenpopulationen haben. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Junghasen in diesem Zusammenhang eine höhere Überlebensrate haben und damit Auswirkung auf den jährlichen Populationszuwachs und die Frühjahrsdichte des nächsten Jahres. Es ist deshalb wichtig, die in diesem Beitrag entwickelten Managementempfehlungen zu befolgen, um eine ausreichende Fortpflanzung sicherzustellen.
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Foto: G. Pauluhn
Ein Beitrag von Prof. Dr. Friedrich Reimoser in der Mai-Ausgabe 2020 von St. Hubertus auf Seite 20 f. könnte in der Diskussion um die Regulierung von Beutegreifern, auch der Großraubtiere einige Anhaltspunkte geben, um abseits von ideologischen Argumenten einen sachlichen Zugang zu vermitteln. Ziel ist stets die Erhaltung der nachhaltigen Nutzung einer Art, nicht der generelle Nutzungsverzicht auf ewige Zeiten. Dies gilt auch für Beutegreifer. Großraubwild sind keine heilige Kühe!
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© 2017 Kaiserreich GbR
Nicht nur der Industriellenfamilie, die seit sieben Jahrzehnten die Jagd im Kaisertal gepachtet hat, geht es so: Ein bekanntes Touristengebiet und ein bedeutsames Gamsüberwinterungsgebiet unter einen Hut zu bringen, stellt den Revierinhaber vor fast unüberwindbare Probleme. Das Kaisertal bei Kufstein in Tirol wurde seinerzeit zu einem der schönsten Orte Österreichs erkoren. Lesen Sie den Beitrag von Dr. Stefan Fellinger in der jüngsten Ausgabe von "Der Anblick" 06/2020 Seite 60 f. und finden Sie heraus, ob Jagd und Fremdenverkehr sich miteinander vertragen. Gibt es eine Lösung?
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Foto: BioWild-Projekt der Arbeitsgemeinschaft naturnaher Wald
Der Verlängerung von Jagdzeiten wird derzeit viel Aufmerksamkeit zuteil. Viele sind der Meinung, hier ein Allheilmittel gefunden zu haben, um die erhöhten Schalenwildbestände dauerhaft zu reduzieren. Dabei wird übersehen, dass durch den gesteigerten Jagddruck das Wild sich unnarürlich, das heißt heimlich verhält und in den Dickungen durch Verbiß oder Schälen zu Schaden geht. Sehen Sie sich das Video über ein Interview mit Prof. Dr. Sven Herzog an:
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Foto Steve Jurvetson Rotschwanzbussard
Wenn wir die von der Bevölkerung empfundene Schadenstoleranz nicht überstrapazieren wollen, so sagt Prof. i. R. Dr. Fritz Reimoser in seinem Beitrag in St. Hubertus Heft 5/2020 S. 20 ff., werden wir um eine vernünftige, ortsbezogene Regulierung der Bestände in vielen Fällen nicht herumkommen. Wenn die betroffene Bevölkerung einseitige, ideologisch überzogene Schutzvorgaben nicht mehr versteht und dann durch Selbsthilfe das Gegenteil der Vorschriften tut, ist auch der Erhaltung der Biodiversität am allerwenigsten gedient.. Eine glaubhafte Erklärung und Vermittlung von Natur- und Artenschutzanliegen und eine gerechte Entschädigung von negativ betroffenen Personen sind unverzichtbar. Im Interesse der Biodiversität bleibt zu hoffen, dass der Umgang mit Beutegreifern zukünftig mit mehr Vernunft und ökologischem Zugang und weniger mit realitätsfernen Ideologien und (womöglich noch) gruppenspezifischer Voreingenommenheit diskutiert wird.
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Foto: Tipp's von WILD UND HUND: "paniertes Wildschwein" 2016
In Zeiten von Covid-19 ist es besonders schwer, Wildbret zu vermarkten. Die Preise, die man beim Wildhändler erzielt, liegen unter denen des Vorjahres. Einzelnen Direktvermarktern gelingt es, mit hoher Qualität am heimischen Markt zu bestehen. Wie wäre es, wenn wir Jäger uns besinnen, dass Jagd ein Handwerk sein sollte, das in der Küche eine Ergänzung findet? Viele Jäger schießen gern, aber mit dem Zerwirken und der Aufbereitung für den Verzehr hapert es. Lieber greift man zurück auf das Schweineschnitzel im Supermarkt, das fertig verpackt in der Kühlvitrine wartet. Oder geben wir uns die Blöße, das Handwerk nicht zu beherrschen, weil uns auch jetzt die Zeit angeblich fehlt?
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Foto: Verfasser
Die Frühjahrsjagd auf Auerhahnen gilt in Österreich aufgrund der Ausnahmeregelung der EU-Vogelrichtlinie, die zwar eine Bejagung im Frühjahr während der Balz nach wie vor erlaubt, aber an strenge Voraussetzungen geknüpft ist: Systematisches Monitorung, selektiver Abschuß (also keine dominanten Hähne, die für die Fortpflanzung primär maßgeblich sind!), Limitierung der Schusszeiten (z.B. erst nach der Hauptbalz). Das bedeutet, dass in einem zusammenhängenden Gebiet mindestens 16 Hahnen bestätigt werden müssen, um dort maximal einen Hahn pro Jahr erlegen zu dürfen.
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Foto: Michael Breuer
Die Jagd ist allgemein erlaubt, allerdings gelten die allgemeinen Regeln! Neben der Einzeljagd ist die Jagd mit anderen Jägern weiterhin möglich, wenn der nötige Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird. Weitere Einschränkungen gibt es in Bayern, wo explizit nur die Jagd mit Mitgliedern desselben Hausstandes ausgeübt werden darf, wenn man zu Zweit oder mehreren unterwegs sein will. Zudem wird im Freistaat Bayern Wert auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften gelegt, z. B. darf demzufolge wegen der notwendigen Begleitung im Hochgebirge nur mit einem Mitglied desselben Hausstandes gejagt werden. Lesen Sie weiter in WILD UND HUND 8/2020 S. 14 f.
https://wildundhund.de/befreiung-der-jaeger-von-der-ausgangssperre-ist-notwendig/
Zu den Regeln im Nachbarland Tirol lesen Sie hier:
https://mailchi.mp/39b5ef91e539/f0m8ywvabm-2652469?e=4b443eaefc
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Foto: Ratschan (02)
Fisch des Jahres 2020: Die Bachforelle zählt zu den bedeutendsten Süsswasserfischen in Europa. Die zur Familie der Salmoniden zählende Art bevorzugt sommerkühle, sauerstoffreiche und schnell fließende Gewässer. Als Leitfischart steht sie für die sogenannte Obere und Untere Forellenregion und stellt eine typische Begleitart der Äschenregion dar. Lesen Sie mehr in dem Beitrag von Manuel Hinterhofer, Klaus Berg und Zacharias Schähle in der Ausgabe 4/2020 von "Jagd in Tirol" auf S. 10 f.:
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Foto: Kynosarges Webblog
Der Bucentaur (bucintoro-goldener Bauch) war eine Prunkgalere der bayerischen Kurfürsten und lag bei Schloß Berg am Ufer des Starnberger Sees. Es war das größte hölzerne Ruderschiff auf einem deutschen Binnengewässer und stand in der Tradition der seit Mitte des 15. Jahrhunderts auf dem Starnberger See unterhaltenen Schiffe der bayerischen Herrscher. Es wurde 1663 für Bayerns Kurfürst Ferdinand Maria von venezianischen Handwerkern als schwimmendes Jagdschloss für mehrere hundert herrschaftliche Gäste hergestellt. Von dort aus erlegten die höfischen Herrschaften zahllose Hirsche, die von der Hunde-meute aus den Wäldern direkt in den See vor die wartende Flotte gehetzt wurde. https://quh-berg.de/die-geschichte-vom-bucentaur-565876589/
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Kaum ein anderes Raubtier ist hinsichtlich seines Verbreitungsgebietes so erfolgreich wie der Rotfuchs (vulpes vulpes). Das liegt an seiner Anpassungs-fähigkeit, die durch eine generalistische Lebensweise und eine hohe ökologische Plastizität geprägt ist, wie die Wissenschaft sagt. Lesen Sie den Beitrag über diese Caniden-Art von Dr. Johanna Arnold und Dr. Janosch Arnold in der Zeitschrift Halali, Jagd, Natur und Lebensart, Ausgabe Februar-April 2020 S. 13 f.
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Foto: Jagd in Tirol 3/2020
Die landesweiten Zählungen von Gamswild in Tirol sind im Herbst 2019 abgeschlossen worden. Sie bieten einen Überblick zum Gamsbestand, vor allem aber geben sie Aufschluß zum erwarteten Zuwachs und zum Bestandstrend. Lesen Sie den Beitrag von Christine Lettl und Miriam Traube in der Ausgabe 3/2020 von "Jagd in Tirol" auf S. 11 f.
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Foto: Jürgen Schiersmann
Ab Anfang März kann man sich in Niederösterreich bei der Schnepfenjagd auf das neue Jagdjahr einstimmen. Angeblich ist die Frühjahrsbejagung für die Population weit weniger gefährlich als der Verlust des Lebensraums, der beispielsweise durch eine Grundwasserabsenkung oder infolge von anderen Entwässerungsmaßnahmen oder Störungen in der Brutzeit eintreten kann. Ein Programm zur Förderung dieser Vogelart erscheint oft sinnvoller als ein Jagdverbot.
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Das Geweih der Riesenhirsche war nicht nur Zierde. Der Riesenhirsch Megaloceros giganteus trug ein ein Mega-Geweih, bis zu dreieinhalb Meter breit und vierzig Kilogramm schwer. Diese imposante Erscheinung war aber nicht robust genug, um sich zu duellieren. Wissenschaftler der University of New England in Armidale scannten Schädel und Geweih, um mit einer bestimmten Methode die belastbaren Kräfte zu berechnen.


