WILD UND HUND Exklusiv Nr. 50: Wilde Klassiker - Deutsche Küche mit Wild neu interpretiert inkl. DVD im Pareyshop

 

WILD UND HUND-Exklusivheft 50: 
Wilde Klassiker. Deutsche Küche mit Wild neu interpretiert

Jede Region Deutschlands hat ihre eigenen kulinarischen Spezialitäten. WILD UND HUND-Koch Karl-Josef Fuchs und seine Tochter Viktoria interpretieren solche Küchen-Klassiker aus allen vier Himmelsrichtungen mit Wild neu. Ob Maultaschen oder Birnen, Bohnen und Speck, ob Rheinischer Sauerbraten oder Königsberger Klopse: Sie werden staunen, wie einfach und lecker sich die beliebten Gerichte mit Wildbret zubereiten lassen – ein köstliches Stück Heimat!


Quelle: WILD UND HUND

Die Eidgenossen bewilligen bei Schäden oder Gefahr für den Mensch Wolfsabschüsse. Knapp 50 Wölfe leben in der Schweiz, darunter auch das bekannte Calanda-Rudel. Verursachen sie zu viele Schäden, können Abschüsse bewilligt werden. Aus deutscher Sicht erscheint dieser Umgang wünschenswert pragmatisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Quelle: süddeutsche.de

"Er war ein Schütz in besten Jahren,
 er wurde weggeputzt von dieser Erd.
 Man fand ihn erst am neunten Tage
 beim Tegernsee am Peißenberg".

Genau 140 Jahre ist es jetzt her: Das Lied, das dem Wildschützen Jennerwein gewidmet wurde, ist bekannt. Am 6. November 1877 erschoß der herzogliche Jäger Josef Pföderl den Wilderer.

126 Bild Zwerggnse
Quelle: Projekt Fjällgas

Europas seltenste Gänseart, (anser erythropus) die Zwerggans, ist  in Nordrhein-Westfalen zu Gast. Erstmals seit Beginn der 1980er Jahre hat es ein großer Schoof handaufgezogener Zwerggänse, der aus einem schwedischen Artenschutzprojekt Lapplands stammt, nach Deutschland geschafft. Die seltenste Gänseart Europas gastiert im Moment in einem Auengebiet im westfälischen Lippborg. Ob es mit ihnen weiter ins Winterquartier, eventuell in die Niederlande geht, oder ob die Gänse wegen der guten Lebensbedingungen an der Lippe-Aue bleiben, wird sich bald zeigen. 

126 Bild Wolf
Quelle: DJV Rolfes

Bundesamt für Naturschutz:  Wolf hat keine Scheu vor Menschen! 
DJV begrüßt offizielles Eingeständnis des amtlichen Naturschutzes und moniert gleichzeitig die kritiklose Grundhaltung gegenüber dem Fleischfresser. Das jetzt in "Natur und Landschaft" veröffentlichte Handlungskonzept skizziert eine Bauernhofidylle, in der Wolf und Mensch auf engstem Raum friedlich nebeneinander leben. Ein steigendes Risiko von Übergriffen ist aufgrund der schwindenden Fluchtdistanz des Wolfs programmiert.


Quelle: DJV

Gänsejagd: Nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) werden in Deutschland "bis zu 146.000 Vögel" illegal getötet. Diese Zahl entbehrt jedoch jeglicher nachvollziehbarer und belastbarer Grundlage. Die Studie von BirdLife International hat der Deutsche Jagdverband bereits im Vorfeld der Veröffentlichung kritisiert. 

Bildergebnis für schalldämpfer
Quelle: Jagdrechtsblog

Die Jagd mit Schalldämpfern  (silencer) wird in Deutschland im Gegensatz zu England, wo schon lange üblich, emotional diskutiert. Dabei ist der gesundheitliche Aspekt für den Schützen und seine eventuell auch vierbeinige Begleitung unumstritten. Bleibende Hörschäden können so vermieden werden. Alternative Kapsel-Gehörschützer sollen nicht die gleiche Wirkung haben, weil die Druckwelle auf den Schädelknochen und die damit verursachte Knochenleitung bestehen bleibe. Abgesehen davon verbessere der Dämpfer u. U. die Schussleistung, vermindere den Rückstoß und lasse dadurch vielfach das "Mucken" verschwinden.

Foto Helmut Ctverak
Quelle: Weidwerk

Die Bejagbarkeit eines Gebirgsreviers für die Rotwildbejagung wurde anhand von drei Faktoren berechnet: Die Zugänglichkeit für den Jäger, die Sichtverhältnisse vor Ort und die Bringungsmöglichkeit von erlegtem Wild bis zur nächsten Forststraße. Mit dieser Bewertungsmethode des Instituts für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität Wien (BOKU) und des Forschungsinstitutes für Wildtierkunde und Ökologie, Vet.-Med. Universität Wien wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes eine messbare Kenngröße, u. a. auch für den Pacht- oder Kaufwert eines Reviers geschaffen.

Ähnliches Foto
Quelle: Holland & Holland Shooting Ground

"Clay Pigeon Shooting" erfordert flüssige elegante Bewegungsabläufe sowie Rhythmus. "Sporting clays" ist eine Kultur des Flintenschießens, hierzulande bekannt als Jagdparcoursschießen. Türme, auf denen Wurfmaschinen stehen, sind hoch, die Tauben extrem schnell und klein. "Die Engländer können es besser", würde man meinen.

2018 Aigen
Foto: Verfasser

Die 24. Jägertagung am 05. und 06. März 2018 in der Puttererseehalle in Aigen im Ennstal widmet sich dem Thema: Welche Kräfte wirken auf die Jagd – und wie geht die Jagd damit um?


Quelle: Halali 4/2017

Es gibt sie noch, die traditionellen Jäger mit Lederhose und Loden ohne Lochschaft und Camouflage. Jäger, die noch etwas für traditionelle Jagdkultur übrig haben, ohne den notwendigen Fortschritt in der Jagdpraxis wie etwa in der Wildbrethygiene zu vernachlässigen. Jäger, die ihr Handwerk von klein auf verstehen und ihren Weg lieber zu Fuß gehen, als mit ihrem SUV GPS-Daten abzufahren.


Quelle: Tegernseer Zeitung

Die Messe zu Ehren von St. Hubertus, von Kaplan Markus Kocher zelebriert, fand am 28.10.17 schon zum 8. Mal in der Pfarrkirche von Rottach-Egern St. Laurentius statt. Die Ehrung des Hubertushirsches und die Hubertusrede von Dr. Jörg Mangold wurde musikalisch begleitet von der bekannten Parforcehornbläsergruppe Dingolfing unter der Leitung von Ingrid Burgmeier Christian Liebl und Franz Maier, die Organisatoren der Veranstaltung, baten anschließend zum  Hubertusessen in die Kirschner Stuben, umrahmt von dem Haushamer Bergwachtgsang, der Hopfenmusi, den Oberacher Sängern und dem Trio Obermair-Höllwart.


Quelle: Wild und Hund

Wolfsmanagement: David Mech, einer der renommiertesten internationalen Wolfsexperten, plädiert für einen pragmatischen Umgang mit dem Grauhund und vergleicht die Entwicklung der Wolfspopulationen in den USA und in Europa. "Wer Wölfe will, muss auch für deren Abschuss sein. Management statt Denkverbote ist gefragt, damit Wölfe eine langfristige Zukunft haben."

villa maund
Quelle: Villa Maund

Die 1. Alpenländische Jagdrechtstagung, die vom 13. bis 15. Oktober 2017 in Schoppernau, Vorarlberg in der Villa Maund stattfand, befasste sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, die international wie national eine Rolle spielen. Was Länder beispielweise zur Einführung des Schalldämpfers regeln müssen. Sie gelten zur Zeit noch weitgehend als verbotene Gegenstände. Was ist diesbezüglich aus rechtlicher Sicht zu beachten? Wo gibt es weiteren Regelungsbedarf? Beispielsweise bei den wiederkehrenden Großraubtieren. In den Referaten wurde nicht ausschließlich die bestehende Rechts-Lage analysiert. Es ging auch um ein kritisches Hinterfragen von Regelungen. So zum Beispiel auch um die Frage der Jagd in Natura 2000-Gebieten. Ebenso aber um Vorschläge, Konflikte rechtlich aufzulösen, wie sie etwa mit der modernen Freizeitgesellschaft/Jagd bestehen. Welchen Disziplinarmaßnahmen unterliegt der heutige Jäger? Und schliesslich ging es um die Initiative des Kantons Zürich, die Jagd zukünftig durch staatliche Wildhüter ausüben zu lassen.

Bildergebnis für au-hirsche burgstaller
Quelle: Österreichischer Jagd-und Fischereiverlag

Giganten der Au-Wälder, ein Fotoband von Jaroslaw Pap und Christoph Burgstaller. Weit mehr als 300 Kg kann ein Au-Hirsch erreichen - mehr als jeder andere Hirsch. Mehr als 10 Kg schwer wird sein Geweih. Nirgendwo in Europa werden Hirsche stärker als in der Au.

Bildergebnis für wölfe hackländer daim miller
Quelle: Jagdwirt.at

Wer Wölfe will, muss auch für deren Bejagung sein! Sie sind keine unberührbaren Ikonen der Natur. Management (Jagd) ist gefragt, wenn Wölfe eine Zukunft haben sollen. Ein Plädoyer für einen pragmatischen Umgang mit diesem faszinierenden Wildtier.

124 Steinhuhn
Quelle: Jagd in Tirol - Ausgabe 10/2017

Das Steinhuhn ist trotz der auffallenden Färbung selten im Hochgebirge zu Gesicht zu bekommen. Etwas größer als ein Rebhuhn verfügen die Altvögel über einen roten Schnabel und rote Füße, eine deutliche dunkele Begrenzung der hellen Kehle und eine bunte Flankenbänderung. In seinem guten ausgesuchten Lebensraum löst sich seine auffällige Körperzeichnung perfekt auf. Das Steinhuhn gehört zu der Familie der Fasanartigen und ist im Gegensatz zum Schneehuhn ein Glattfußhuhn. 

125 Bild Regenbogenforelle
Foto: Wolfgang Hauer
Auch beim Fischen gelten die Grundsätze der Waidgerechtigkeit. Hat der gefangene Fisch gute Überlebenschancen (abgesehen vom Schonmaß), macht es dann Sinn, ihn wieder zurückzusetzen? In Österreich ist diese Entscheidung jedem einzelnen Fischer überlassen. Oft gilt allerdings: catch & release. In Deutschland sieht das u.U. völlig anders aus. Dem Fisch sollen "unnötige Schmerzen" erspart bleiben.

Der Paumgartner-Altar (Albrecht Dürer)
Quelle: DirectMedia Paumgartner Altar von A. Dürer

Der eigentliche Jagdpatron St. Eustachius ist vielen JägerInnen nicht so geläufig wie St. Hubertus, ein Bischof aus Lüttich, der fünfhundert Jahre später lebte, angeblich kein Jäger war und regelmäßig nicht nur in Deutschland am 03. November geehrt wird.

Im östlichen Österreich ist St. Eustachius heute eher noch bekannt; hier werden regelmäßig zu seinen Ehren am 20. September eines jeden Jahres Gedenkfeiern abgehalten. Künstler wie Albrecht Dürer haben an den großen Jagdheiligen erinnert. Der Paumgartner-Altar aus 1503 befindet sich in der Alten Pinakothek in München. Auf dem rechten Flügel des Triptychons ist Eustachius wiedergegeben.

Foto eines Wildschweins 
Quelle: iStock/johann10

Die Jagd ist ein wichtiger Teil der Land- und Forstwirtschaft, betont  Prof. Klaus Hackländer: Sie ermöglicht die Koexistenz zwischen Wild und Mensch. Was ist an dieser nüchternen Analyse dran und brauchen wir die Jagd überhaupt?  Da wir nicht in einer Naturlandschaft leben, sondern in einer von Menschen geprägten Kulturlandschaft, gibt es konsequenterweise auch kein „ökologisches Gleichgewicht“, das es anzustreben gilt. Vielmehr versuchen wir, eine maximale Biodiversität bei minimalen Schäden in Wald und Flur zu erreichen. Dazu braucht es die Jagd, da sie Lebensräume sichert sowie Wildarten kontrolliert. Dies und andere Aspekte der Jagd bringen einen Mehrwert für die Gesellschaft, die ansonsten Steuermittel verwenden müsste, um die freiwilligen Leistungen der knapp 120.000 JägerInnen in Österreich zu übernehmen.