Bildergebnis für weitschuß martin grasberger
Foto: Ing. Martin Grasberger

Weit, weiter, am weitesten! Moderne Jagdwerkzeuge ermöglichen heute den Schuss auf mitunter extrem weite Distanzen. Wo ein weidgerechter Schuss in der Praxis seine Grenzen hat, wurde vom WEIDWERK in einem besonderen Test überprüft: "Was unserer Meinung nach jedenfalls zu berücksichtigen bleibt, ist die Einhaltung der Weidgerechtigkeit, die bei extremen Schussdistanzen bei Weitem nicht mehr gegeben ist. Auf der Jagd in der Natur – im Vergleich zur Schießbahn – haben wir keine Windfahnen auf Zwischendistanzen und auch keinen Windmesser, um die große Unbekannte, den „Wind“, einschätzen zu können. Auch die Windströmungsrichtung muss anhand der Bewegung der Vegetation entlang der Geschossflugbahn eruiert werden, was nochmals schwieriger wird, denn einen Probeschuss hat man bei der Jagd nicht. Im Revier haben wir zudem meist keine so ideale Schießauflage wie auf dem Schießstand, und die Schützenleistung wird durch den Jagdstress möglicherweise eingeschränkt. Daher bleibt ein Schuss bis etwa 300 m bei optimalen Bedingungen die wahrscheinlich maximale jagdliche Schießentfernung, die man als guter Schütze – ständiges Training vorausgesetzt – noch verantworten und als weidgerecht ansehen kann. Bewegt man sich in diesem Rahmen, helfen diese topmodernen Jagdwerkzeuge ungemein!"

Wildtier im Schnee
Foto: Paul Anizewski/shutterstock

Wildtiere auf Nahrungssuche im Schnee

Was bietet die Futterkrippe der Natur?

Es ist still geworden in Tirols Wäldern und Schluchten, der Winter hat die Berge und Täler fest im Griff und mittlerweile in ein mächtiges weißes Gewand gepackt. Der Wandel der Jahreszeiten ergibt allerdings nicht nur einen Farbenwechsel in unserer Landschaft, sondern damit einhergehend ändert sich auch für viele Wildarten die Nahrungsquantität und -qualität in ihren Lebensräumen. Was bieten ihnen Wald und Flur zu dieser Jahreszeit an natürlicher Äsung? Der Winter stellt die Wildtiere hier wohl vor eine der größten Herausforderungen. Gerade im Winterhalbjahr wird schnell ersichtlich, wer am Ende der Nahrungskette steht. Auch wenn bei unserem heutigen Wissensstand klar ist, dass es sich hier vielmehr um ein komplexes System mit etlichen Querverbindungen handelt und das Ganze bzgl. Nahrung, Konkurrenz und Räuber-Beute-Beziehung nicht ganz so einfach ist, wie es manchmal scheint. Fakt ist allerdings, dass es im Sommer- wie im Winterhalbjahr immer Arten gibt, die es zu bestimmten Zeiten einfacher und Arten, die es zu bestimmten Zeiten schwerer haben.

Wasseramsel TJV 2019 2 
Foto: Erik Mandre/Shutterstock(1)

Ein Gebirgsbach schlängelt sich durch die Natur und plätschert seelenruhig vor sich hin. Auf einmal taucht der kleine, amselähnliche Vogel mit der weißen Brust aus dem kalten Wasser auf – die Wasseramsel (Cinclus cinclus). Der Singvogel fasziniert durch seine perfekte Anpassung an das Leben entlang und in Gewässern. Da er stets auf Trab ist und während seiner Tauchgänge nur kurz auftaucht oder an Land ist, wird er oft gar nicht wirklich wahrgenommen. Während des Sommers kann man die Badelaune der Wasseramseln verstehen, im Winter jedoch stellt man sich schnell die Frage, was dieser kleine Vogel da eigentlich macht, wovon er sich ernährt und warum er nicht erfriert.

187 Bild Gun Dog Peg
Foto: GunsOnPegs

Welche Patronen für die Flugwildjagd?

Um es gleich vorweg zu sagen: Das artet meistens in eine Ideologie aus! Die Briten, wie im Bild, schonen ihre noblen "Side by Side"-Flinten und bevorzugen leichte Ladungen, am liebsten Nô. 7,5 (2,41 mm) mit 21 g Vorlage (höchstens 24 g), egal welches Kaliber (am besten Kal. 20). Die Deutschen lieben es eher deftiger: 28 g minimum, am besten Kaliber 12/76 mit 32 g (der Bayer würde sagen: Damit man hinlangen kann). Auch der Franzose bevorzugt die etwas schwerere Patrone: Unter Standard findet man 28 g Vorlage bei Kaliber 12. Man muß sich Mühe machen, überhaupt Anbieter für Kal. 20 zu finden; Kal. 28 oder gar .410 wird nur in einer Ausführung angeboten (FOB Nobelsports) http://www.cartouchesfob.fr/

Bildergebnis für rehwild im winter
Foto: myheimat

Ist Wild das bessere Bio?

Wild wäre das beste Fleisch für bewußte Konsumenten. Die Tiere hatten ein Leben ohne Gefangenschaft und Transporte, zudem sind die Jäger über Quoten zum Schießen verpflichtet. Warum hat es also nie den Hype erlebt, den es um Bio gab? Drei Jäger, die sich Jeganer nennen, berichten von ihren Aufgaben und begründen dabei auch ihr Tun. Sie erläutern, warum sie nur noch selbst geschossenes Wild essen und auf sonstiges Fleisch verzichten.

 

steinb1.jpg
Foto: K. Volkmar

Ihre Wahl zählt: Steingeißen wählen in der Brunft die Böcke aus, die sie für die fittesten Väter halten. Eigentlich sind es immer die Weibchen, die das Sagen haben. Nur bei uns Menschen herrscht – zumindest unter den Männern – die Vorstellung, sie wären das dominierende Geschlecht ...Die Böcke versuchen in der Regel, so viele Geißen wie möglich zu beschlagen; damit ist ihr Beitrag zur Arterhaltung geleistet, eine weitere Pflege des Nachwuchses übernehmen sie nicht und diese scheint auch nicht notwendig zu sein. Die Geißen investieren viel in die Aufzucht ihrer Kitze, sie möchten deren Überlebenswahrscheinlichkeit möglichst groß halten. Die Individuen beider Geschlechter versuchen so, ihren Fortpflanzungserfolg zu maximieren, und so entstehen die ersten Konflikte sowohl zwischen den Böcken untereinander als auch zwischen den Böcken und den Geißen ...

186 Bild Schneehemd 
Foto: Hespeler

Der Fuchs ist ein Wild, das – will man ihn anständig erbeuten – mehr erfordert als Flinte und Patronen. Der Jäger muss sich in den Fuchs hineindenken, ja in ihn hineinfühlen können. Lesen Sie die Hinweise des Autors Bruno Hespeler, wie man erfolgreich auf den Fuchs im Schneehemd pirscht. Der Fuchs ist ein sehr neugieriger, aber im Alter auch überaus vorsichtiger Jäger. Am besten pirscht man ihn an, wenn er mit etwas beschäftigt ist, dann ist die Chance, an ihn heranzukommen, relativ hoch. Mit dem Schneehemd erreicht man ihn in der Nacht, wenn man auch den Wind beachtet, auf Schussnähe. Wie man das am besten anstellt, erzählt Hespeler mit erlebten Beispielen, die zum Schmunzeln Anlass geben, z. B. so: "Allerdings sind Schneehemden für Gewehr und Optik weder beim Jagdausrüster noch beim Billigimporteur von Kinderarbeit erhältlich. Der Jäger kann sich jedoch leicht selbst behelfen, indem er heiratet und diese Requisiten daheim in Auftrag gibt …"

 

 

 


Foto: Halali 04/2018

Wald und Wild - ein unschlagbares Team

Oft wird nur eindimensional beleuchtet, wie sich Verbiss und Schäle auf die Waldentwicklung und -bewirtschaftung auswirken, und selten, wie es sich umgekehrt verhält. Dr. Johanna Maria Arnold beschreibt das Phänomen so: Heute geht man mehr dazu über, auch verstärkt in diesem Bereich zu forschen und den Aspekt Lebensraum vermehrt miteinzubeziehen. Viel wurde bereits gesagt und geschrieben über das Verhältnis von Wald und Wild. Dabei geht es meistens um die Auswirkungen von Schalenwild auf die Baumverjüngung und letztendlich auf die forstwirtschaftlichen Ziele. Reh, Rothirsch und gebietsweise Gämse, Sika- und Damwild sowie das Mufflon wurden als Übeltäter ausgemacht. Forstwirtschaftliche Schäden sind nicht in Abrede zu stellen, doch gilt es, weitere Aspekte zu betrachten. Grundsätzlich gilt: Eine ökonomisch tragfähige Balance von Wald und Wild ist möglich, dabei müssen auch Lebensraumaspekte und die Bedürfnisse des Schalenwilds beachtet werden.

185 Bild Rebhuhn
Foto: David Dohnal/shutterstock

Das Rebhuhn im Winter: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es beim Rebhuhn zu katastrophalen Populationseinbrüchen durch ungünstige Witterung kommen kann. Ein eher ungefähres Abbild der Populationsdynamik beim Rebhuhn bot in der Vergangenheit immer die Streckenstatistik. Jedoch muss bei der Interpretation berücksichtigt werden, dass verschiedene Faktoren, die unter Umständen völlig von der Populationsdynamik des Rebhuhns unabhängig sind, die jährliche Jagdstrecke beeinflussen – beispielsweise jagdgesetzliche Veränderungen, zudem jagdpolitische und insbesondere auch wildökologische Empfehlungen, ferner Witterung in der Jagdzeit und der damit einhergehende Jagderfolg, Jagdbräuche und damit die Bejagungsintensität. Autor: Dr. Jörg E. Tillmann

184 Bild Schneehase
Foto: SibFilm/shutterstocks

In der erst dritten Doktorarbeit zum Schneehasen in den Alpen wurden die Auswirkungen von Wintersportaktivitäten, die Lebensraumnutzung und die möglichen Folgen des Klimawandels in der Schweiz untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse des Autors Dr. Maik Rehnus sind hier zusammengefasst. Sie füllen Lücken im Wissensgerüst dieser faszinierenden heimischen Wildtierart und liefern Grundlagen für erste Managementempfehlungen. Die Resultate der Dissertation liefern erste Empfehlungen für das Management von Schneehasen in den Alpen. Um Störungsereignisse durch Wintersportaktivitäten zu reduzieren, sollten Wildruhezonen als wichtige Rückzugsgebiete für die Tiere geschaffen werden. Zusätzlich sollten an der Waldgrenze heterogene Habitate mit einem Mosaik aus vielfältigen Habitatstrukturen und Deckungsmöglichkeiten erhalten bleiben, damit die saisonal wechselnden Bedingungen an Nahrung und Deckung ganzjährig auf kleinem Raum abgedeckt werden können.

HUNTER’S PATH ARTICLE
Foto:Simon K. Barr

West Highland Hunting is exhibiting at the French hunting show Salon de la Chasse de Rambouillet, which was being held Friday 6  – Monday 9 April 2018 at Parc des Expositions in the western suburbs of Paris. To book an appointment with sporting manager Niall Rowantree, International hunter and journalist Simon K. Barr visited Ardnamurchan Estate to stalk one of our trophy red stags for a feature in luxury hunting magazine Hunter’s Path. Guided by Headstalker Niall, Simon stalked...The Ardnamurchan Peninsula, is the most westerly point of the British mainland. In all respects Ardnamurchan is almost an island. Remote, timeless and beautiful, bounded by sea on three sides, this is one of Scotland's last truly wild places. With a selection of comfortable holiday homes in rugged and remote settings, your stay on Ardnamurchan promises to be special. Whether it's seclusion you're seeking, or an activity-packed break with nature walks, wilderness drives, wildlife spotting and whale watching, your trip will certainly be one to remember. Ardnamurchan Estates enjoys an enviable reputation for its red deer which have been managed and improved through selective breeding for many generations. The Estates make up 2 "Deer Forests" based on the old Ardnamurchan and Glenborrodale Estates with a managed population of some 1000 red deer across both areas. You may also see Roe deer across the Peninsula and a few Fallow Deer in the forest blocks around Loch Mudle.

Foto:esterhazy.at

Die 5. Östereichische Tagung "Jagd-Kultur und Wald" fand auf Einladung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, der Esterhazy-Betriebe und des Netzwerkes Forst Kultur Österrreich am 21. September 2018 auf Burg Forchtenstein im Burgenland statt. Die Themen erstreckten sich von der Jagdgeschichte über die Jagdkultur auf anderen Kontinenten bis hin zur Jagd aus heutiger gesellschaftlicher Sicht. Die Veranstaltungsreihe wurde vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus im Jahr 2014 initiiert und bietet als laufende Weiterbildungsreihe innovative Impulse für die Entwicklung vielfältiger Themen rund um den so wichtigen Lebensraum Wald. Auch sollen damit land- und forstwirtschaftliche Betriebe gezielt mit Kulturinteressierten in Verbindung gebracht werden.

Corrib Bess, Setter Dogs, Ireland
Foto: Paul O´Brien

Irish Setter, die "Schönlinge" unter den Vorstehhunden, werden in Irland auch heute noch gemäß ihrem ursprünglichen Verwendungszweck eingesetzt. Allerdings: Milch- und Forstwirtschaft haben die Fasanen, Rebhühner, Schnepfen und Moorhühner weitgehend verdrängt. In Irland gibt es auch nicht mehr so viele jagdbare Vögel wie früher. Kuhwiesen und extremer Waldanbau bieten den Bodenbrütern wenig Gelegenheit. Ein weiterer Grund für den in Shannon lebenden Iren, mit einem Setter zu jagen: Beim Rough Shooting sind generell nicht allzuviele Vögel zu erwarten, sodass große Flächen durchkämmt werden müssen, um auf Federwild zu stoßen. Ideal also, hier einen Setter einzusetzen. Da Setter in der Regel sehr sensibel und auch eigensinnig reagieren, ist bei der Ausbildung viel Feingefühl gefragt. Vorstehen und Sekundieren sind die natürlichen Instinkte der Setter, die der Hundeführer allenfalls unterstützt.

183 Bild Diana Jgerin
Foto: Diane de Poitiers

Schon im ausgehenden Mittelalter und der Renaissance wird von adeligen Damen und deren Vorliebe für die Jagd berichtet. Die schöne Diane de Poitiers (1499-1565), einflussreiche Maitresse von König Henri II. von Frankreich wurde besungen als "erste Jägerin von Frankreich", die im gleichen Köcher "Pfeile der Liebe und der Jagd" führte. Nach Recherchen von Maike Anne Schmidt,  M. A. und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier, die sie in ihrem Vortrag "Epochale Jägerinnen, Funktionen und Positionen in der europäischen Vormodernen" vor dem Forum Lebendige Jagdkultur am 25. April 2015 in Speyer erläuterte, ist Jagd in der damaligen Zeit ein adliges Standesprivileg gewesen, das auch Frauen beanspruchten. Henri II.  baute Diane das fantastische Jagdschloß Chenonceau an der Loire, wohin sie sich nach dem frühen Tod ihres Geliebten zurückzog. Beim Tod von Heinrich II. im Jahr 1559 zwang Katharina von Medici, nun Herrscherin über Frankreich, ihre alte Rivalin Diane de Poitiers auf einem Turnier zur Rückgabe von Schloss Chenonceau. Das Schloss, ein Geschenk des Königs an Diane de Poitiers, war in der Tat ein unveräußerliches Gut, da es der Krone gehörte. Im Austausch erhielt sie Schloss Chaumont. Das Bett von Diane de Poitiere ersteigerte übrigens Prinz Charles für seine erste Frau, Lady Di, der wohl berühmtesten Diana unserer Zeit.

182 Nationalmuseum Mnchen
Foto: Wild und Hund Juni 2018

Die Ausstellung im  neuen Jagdsaal des bayerischen Nationalmuseums in München an der Prinzregentenstraße veranschaulicht den hohen kulturhistorischen Stellenwert der Jagd in der Zeit des Barock und das damit einhergehende hochstehende künstlerische Schaffen, heißt es im Pressetext. Der Saal ist laut Museum der Vorläufer einer größeren und dann dauerhaften Schau zur Jagd, die etwa 105 Objekte umfassen soll. Der Bayerische Jagdverband und das Unternehmen Bayerische Staatsforsten unterstützen die Ausstellung. Weitere Informationen gibt es unter www.bayerisches-nationalmuseum.de

182 Bild Auerhahn
Foto: A. Lintner, Der Anblick, 12/2018

Jagd läßt sich sinnvoll begründen, wenn sie in die Notwendigkeit der Regulierung von Wildbeständen eingebunden ist, die Erhaltung gesunder Wildbestände zum Ziel hat oder dem Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Tierarten und einem vielfältigen Wildtier-Lebensraum dient. Das Erlegen von Wildtieren ist Teil dieser Notwendigkeit. Die Jagd darf aber nicht auf das Schießen reduziert werden, mein Prof. Martin M. Lintner. Gert Andrieu, vielen als Buchautor, z. B. von "Aufbrechen... Die Jagd als Spiegel der Gesellschaft" (mit Helmuth Wölfel, Leopold Stocker Verlag) bekannt, führte ein Gespräch mit ihm. 

 

 Titel_2018_12_kl.jpg
Foto: Der Anblick Heft 12/2018

Mit Schwung in die Zukunft: Ein Jahr lang hat Raufußexperte Dr. Hubert Zeiler für den Anblick den Status quo sämtlicher Flugwildarten erhoben. Es überrascht nicht, dass er resumiert: Den meisten geht es nicht besonders gut. Damit muß man sich aber nicht abfinden, denn man kann etwas dagegen tun, wenn alle an einem Strang ziehen, Grundeigentümer sowie Jäger. Hier zeigt sich, dass der Jäger seiner Aufgabe als Naturschützer gerecht werden und aktiven Artenschutz betreiben kann. Muss er deshalb selbst zum Bauern werden?

181 Bild G Tree
Foto: G-Tree Home/Facebook

Was beeinflusst den Anstieg der Waldgrenze?
In einem Versuch am Stillberg bei Davos werden die Keimung und das Überleben von Fichten- und Lärchenkeimlingen an der Waldgrenze untersucht. Das Projekt ist Teil der weltweiten Forschungsinitiative G-TREE, die verschiedene Einflussfaktoren erforscht, welche die Keimung und das Überleben von Baumkeimlingen an alpinen und polaren Waldgrenzen bestimmen. Dies soll Aussagen darüber ermöglichen, ob und wie sich die Waldgrenzen weltweit in Folge des Klimawandels verschieben werden.

180 Bild Partrigde
Foto: Deutsche Wildtier Stiftung

Drohneneinsatz bei der Rebhuhnsuche

Das internationale Projekt PARTRIDGE soll demonstrieren, dass es möglich ist, die Biodiversität in der Agrarlandschaft um 30 % zu erhöhen. Der Gradmesser für den Erfolg des Projektes ist die Entwicklung der Rebhuhnpopulation. In den untersuchten Landschaften werden dafür jeweils etwa sieben Prozent der Flächen im Sinne der Wildtiere aufgewertet. Neben dem „Game and Wildlife Conservation Trust“ als Projektträger des Dach-Projektes und den Demonstrationsregionen in England und Schottland beteiligen sich Institutionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland an dem Projekt. PARTRIDGE wird über das EU-Interreg Nordseeprogramm gefördert. In Deutschland wird die Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen von der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Deutschen Jagdverband unterstützt.

 

188 Bild Chateau Villette
Foto: Château de Villette

Nicht nur in England, auch in Frankreich pflegt man Game Shoot, also Jagd auf getriebene Fasanen, Enten, Rebhühner etc. Rechtzeitig vor dem Brexit entdeckt ein findiger Holländer eine Marktlücke und bietet auf seinem Château de Villette im Burgund luxuriöses Game Shooting an. "Erleben Sie die einzigartige Treibjagd in Frankreich auf Wildschwein, Rothuhn, Fasan und Ente. Auf Château de Villette bieten wir Ihnen unterschiedliche Jagdmöglichkeiten, sowohl für einen als auch für mehrere Tage. Neben der klassischen Treibjagd auf Flugwild besteht die Möglichkeit, auf Wildschwein oder Rotwild zu pirschen, sowie Suchjagden auf Rebhuhn, Fasan, Schnepfe und Enten durchzuführen. Burgund wartet mit einer großen Vielzahl anspruchsvoller und spannender Flugwildjagd-Möglichkeiten auf schnelle Fasanen, die mit Rückenwind über bewaldete Täler streichen, Rothühner, die hohe Hecken übersteigen und Enten, die über den Seen vor der Kulisse des Châteaus kreisen. Wir sind bekannt als einzigartiges Jagdgebiet für die Flugwildjagd in Frankreich. Passionierte Flugwildjäger aus der ganzen Welt besuchen uns regelmäßig. Ein englischer Berufsjäger kümmert sich um die Hege des Wildes und die Jagdorganisation. Wir bieten gemischtes Flugwildtreiben, sowie reine Entenjagden an. Saison: Ende September bis Ende Dezember". http://www.gameshootingfrance.com