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Foto: Wild und Hund Juni 2018

Die Ausstellung im  neuen Jagdsaal des bayerischen Nationalmuseums in München an der Prinzregentenstraße veranschaulicht den hohen kulturhistorischen Stellenwert der Jagd in der Zeit des Barock und das damit einhergehende hochstehende künstlerische Schaffen, heißt es im Pressetext. Der Saal ist laut Museum der Vorläufer einer größeren und dann dauerhaften Schau zur Jagd, die etwa 105 Objekte umfassen soll. Der Bayerische Jagdverband und das Unternehmen Bayerische Staatsforsten unterstützen die Ausstellung. Weitere Informationen gibt es unter www.bayerisches-nationalmuseum.de

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Foto: A. Lintner, Der Anblick, 12/2018

Jagd läßt sich sinnvoll begründen, wenn sie in die Notwendigkeit der Regulierung von Wildbeständen eingebunden ist, die Erhaltung gesunder Wildbestände zum Ziel hat oder dem Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Tierarten und einem vielfältigen Wildtier-Lebensraum dient. Das Erlegen von Wildtieren ist Teil dieser Notwendigkeit. Die Jagd darf aber nicht auf das Schießen reduziert werden, mein Prof. Martin M. Lintner. Gert Andrieu, vielen als Buchautor, z. B. von "Aufbrechen... Die Jagd als Spiegel der Gesellschaft" (mit Helmuth Wölfel, Leopold Stocker Verlag) bekannt, führte ein Gespräch mit ihm. 

 

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Foto: Der Anblick Heft 12/2018

Mit Schwung in die Zukunft: Ein Jahr lang hat Raufußexperte Dr. Hubert Zeiler für den Anblick den Status quo sämtlicher Flugwildarten erhoben. Es überrascht nicht, dass er resumiert: Den meisten geht es nicht besonders gut. Damit muß man sich aber nicht abfinden, denn man kann etwas dagegen tun, wenn alle an einem Strang ziehen, Grundeigentümer sowie Jäger. Hier zeigt sich, dass der Jäger seiner Aufgabe als Naturschützer gerecht werden und aktiven Artenschutz betreiben kann. Muss er deshalb selbst zum Bauern werden?

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Foto: G-Tree Home/Facebook

Was beeinflusst den Anstieg der Waldgrenze?
In einem Versuch am Stillberg bei Davos werden die Keimung und das Überleben von Fichten- und Lärchenkeimlingen an der Waldgrenze untersucht. Das Projekt ist Teil der weltweiten Forschungsinitiative G-TREE, die verschiedene Einflussfaktoren erforscht, welche die Keimung und das Überleben von Baumkeimlingen an alpinen und polaren Waldgrenzen bestimmen. Dies soll Aussagen darüber ermöglichen, ob und wie sich die Waldgrenzen weltweit in Folge des Klimawandels verschieben werden.

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Foto: Deutsche Wildtier Stiftung

Drohneneinsatz bei der Rebhuhnsuche

Das internationale Projekt PARTRIDGE soll demonstrieren, dass es möglich ist, die Biodiversität in der Agrarlandschaft um 30 % zu erhöhen. Der Gradmesser für den Erfolg des Projektes ist die Entwicklung der Rebhuhnpopulation. In den untersuchten Landschaften werden dafür jeweils etwa sieben Prozent der Flächen im Sinne der Wildtiere aufgewertet. Neben dem „Game and Wildlife Conservation Trust“ als Projektträger des Dach-Projektes und den Demonstrationsregionen in England und Schottland beteiligen sich Institutionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland an dem Projekt. PARTRIDGE wird über das EU-Interreg Nordseeprogramm gefördert. In Deutschland wird die Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen von der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Deutschen Jagdverband unterstützt.

 

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Foto: Château de Villette

Nicht nur in England, auch in Frankreich pflegt man Game Shoot, also Jagd auf getriebene Fasanen, Enten, Rebhühner etc. Rechtzeitig vor dem Brexit entdeckt ein findiger Holländer eine Marktlücke und bietet auf seinem Château de Villette im Burgund luxuriöses Game Shooting an. "Erleben Sie die einzigartige Treibjagd in Frankreich auf Wildschwein, Rothuhn, Fasan und Ente. Auf Château de Villette bieten wir Ihnen unterschiedliche Jagdmöglichkeiten, sowohl für einen als auch für mehrere Tage. Neben der klassischen Treibjagd auf Flugwild besteht die Möglichkeit, auf Wildschwein oder Rotwild zu pirschen, sowie Suchjagden auf Rebhuhn, Fasan, Schnepfe und Enten durchzuführen. Burgund wartet mit einer großen Vielzahl anspruchsvoller und spannender Flugwildjagd-Möglichkeiten auf schnelle Fasanen, die mit Rückenwind über bewaldete Täler streichen, Rothühner, die hohe Hecken übersteigen und Enten, die über den Seen vor der Kulisse des Châteaus kreisen. Wir sind bekannt als einzigartiges Jagdgebiet für die Flugwildjagd in Frankreich. Passionierte Flugwildjäger aus der ganzen Welt besuchen uns regelmäßig. Ein englischer Berufsjäger kümmert sich um die Hege des Wildes und die Jagdorganisation. Wir bieten gemischtes Flugwildtreiben, sowie reine Entenjagden an. Saison: Ende September bis Ende Dezember". http://www.gameshootingfrance.com

Ähnliches Foto
Foto: community.de

Auf einer kleinen Insel in Norwegen hüten ein paar Frauen viele hundert Enten. Aus den Daunen, die diese verlieren, werden die teuersten Betten der Welt: Die Eiderente (Somateria mollissima). Die Eiderente ist eine Vogelart, die zur Familie der Entenvögel gehört. Es ist eine große, massig wirkende Meerente, die an der arktischen Küste des Atlantiks und des Pazifiks lebt. In Europa kommt sie vor allem in Skandinavien vor. Die Brutpopulation der Nordseeküste ist wesentlich kleiner. Seit Wikingerzeiten schützen und pflegen die Frauen auf Lanan, so heißt die kleine vorgelagerte Insel, die Enten und bewahren sie vor Zugriff durch Adler oder Eule: Würde der Adler die brütende  Ente erwischen, wären ihre Artgenossen um sie herum panisch ins Wasser geflüchtet. Auf so einen Moment lauern die großen Möven, sie hätten sich gleich über die Eiern in den Nestern hergemacht. Drei oder vier davon legt die Eiderente, je mehr davon, umsomehr lösen sich Daunen zum Wärmen der Eier von ihrer Brust. Fallen Möven über die verlassenen Nester her und stehlen die Eier, hat das sofort Auswirkungen auf die Daunenpopulation: Im nächsten Jahr kommen die Enten nicht mehr wieder. Sie fühlen sich nicht mehr sicher. Deshalb sind die Frauen  auf Lanan Tag fürTag seit Jahrhunderten darauf bedacht, die Entenbrut und Population zu schützen. Überall stehen gezimmerte Schutzstände auf der Insel, in denen mehrere Enten nebeneinander brüten können. Wenn die Entenhüterinnen im Frühjahr auf der Insel eintreffen, bereiten sie den Vögeln diese Brutunterkunft vor. Wenn es nämlich den Eiderenten an einem Ort gefällt, kommen sie immer wieder und bleiben Stammgäste. Der Flaum von den Eilanden draußen vor der Küste war schon in der Zeit der Wikinger Gold wert und wurde später sogar von königlichen Steuereintreibern als Zahlungsmittel akzeptiert.

Foto: Wild und Hund 24/2018

Ein Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten im Fichtelgebirge setzt seit Jahren ein Rotwildkonzept mit modernen Bewirtschaftungs- und Bejagungsstrategien um. Dabei werden auch waldbauliche Vorgaben berücksichtigt. In Bayern wird das Rotwild allerdings nur auf 11,3 % der Landesfläche in sogenannten Rotwildgebieten geduldet. Viele davon sind Waldgebiete, ein Lebensraum, in dem das Rotwild usprünglich nicht heimisch war. Die Basis des Rotwildkonzeptes ist die Zoneneinteilung der Forstbetriebsflächen: Kerngebiet, Streifzone, Wanderzone und Ruhezone. Maßgeblich für die Einteilung ist die jahreszeitliche Nutzung durch das Rotwild, aber auch die Bewirtschaftungs- und Bejagungsstrategie. 

Bildergebnis für Rotwild: schlecht bejagbare Bereiche als Rückzugsorte!
Foto: Michael Migos

Rotwild:

Schlecht bejagbare Bereiche als Rückzugsorte!

Rotwild bei gutem Licht in Anblick zu bekommen, ist in vielen unserer österreichischen Reviere trotz hoher Wildbestände zur Seltenheit geworden. Es scheint so, als würde sich diese Wildart unserem menschlichen Auge immer häufiger und auch erfolgreicher entziehen. Die Anpassungsfähigkeit des Rotwildes führt in  vielen Revieren  dazu, dass trotz  steigender Bestände die Sichtbarkeit und damit ebenfalls  die Bejagbarkeit  dieser Wildart  kontinuierlich abgenommen haben. Eine Telemetriestudie aus dem Salzburger Pinzgau zeigt, wie Rotwild auf Jagddruck reagiert. In enger Zusammenarbeit mit Praktikern konnte am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) ein objektives und nachvollziehbares Modell für die Bewertung der Bejagbarkeit von Rotwild in Gebirgsrevieren entwickelt werden.

Beutelmeyer St Hubertus 12 2018

Verändert Hightech das Jagderlebnis?

Dieser Frage ist Prof. Dr. Werner Beutelmeyer nachgegangen: 83 % der Jäger halten  Jagd 4.0 für nicht  mehr aufzuhalten. Allerdings komme es darauf an, was man daraus macht. Die Mittel, die der Zukunftsjäger bei der Jagd einsetzen kann, haben oft mit dem edlen Waidwerk der guten alten Zeit wenig zu tun - wie es Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer anläßlich des Wildtierforums Baden Württemberg seinerzeit sehr treffend formuliert hat. "Wir Jäger müssen aufpassen, dass wir uns nicht durch die neuen technischen Möglichkeiten zu Wildtiermanagern und Schädlingsbekämpfern degradieren lassen". Der "Kampf" gegen Schwarzwild mit Nachttechnologie sei hocheffizient, wie es allerdings um den jagdlichen "Erlebniswert" bestellt sei, bleibe offen. Deshalb, so folgert Beutelmeyer, darf der technologie- und innovationsverliebte Jäger 4.0 sein Kernmotiv nicht aus den Augen verlieren: Jagd sei das wahrscheinlich intensivste Naturerlebnis und dieses sollte modernsten Jagdtechniken nicht geopfert werden.

Bildergebnis für Gams in Garmisch
Foto: Deutsche Wildtier Stiftung
In den Alpen werden 130.000 ha Sanierungsflächen scharf bejagt, für 30.000 ha gibt es keine Schonzeit. Das soll jetzt durch eine Neuauflage der Verordnung zur Aufhebung der Schonzeiten, speziell in den Überwinterungsgebieten des Gamswildes in Bayern, verlängert werden. Dem Krickelwild, das als FFH-Art in Europa eine besondere Aufmerksamkeit genießt, geht es, entgegen mancher Beteuerungen der Bayerischen Staatsforsten nicht gut, so schreibt es Chefredakteur Heiko Hornung von WILD und Hund in seinem Leitartikel in der neuesten Ausgabe 23/2016 auf S. 3. Ein gleichbleibend hohes Streckenniveau von 4000 Stück wird auf staatlichen Flächen erlegt. Mehr als die Hälfte der erlegten Gams hat nicht das Fortpflanzungsalter von 4 bis 5 Jahren erreicht. Reife Böcke mit 8 und Geißen mit 12 Jahren kommen so nicht zustande! Obwohl von der EU gefordert, gibt es keine Bestandszählungen in den seit 30 Jahren laufenden  Bergwaldsanierungsflächen. Ebenso findet eine Anrechnung der hohen Winterverluste auf den Abschußplan nicht statt, da dieser schon im März festgelegt wird, wenn die Winterverluste unter der Schneedecke, speziell bei den Kitzen, noch nicht sichtbar sind. "Wald vor Wild" soll das alles rechtfertigen!

2018 Schwarzwild

Schwarzwild gehört wohl zu den hauptsächlichsten Wildarten, die auf der Drückjagd erlegt werden. Bei kaum einer anderen Wildart schwanken aber die Körpergewichte so massiv. Welches Kaliber ist nun das richtige? Es muss für den 10 kg schweren Frischling ebenso geeignet sein wie für das 150 kg schwere Hauptschwein. Neben der stärkeren Schwarte, die einiges mehr verträgt als die Decke eines Stück Rotwildes, kennt jeder verschlammte Borsten, soeben am Malbaum frisch eingerieben mit Buchenholzteer, anschließend frisch gesuhlt etc., eine Oberfläche, die man gern auch als Panzer bezeichnet. Vom sog. Schild eines stärkeren Keilers ganz zu schweigen! Die Qual der Wahl kennt jeder, der schon einmal auf Schwarzwild unterwegs war. Was hilft es, dass nach Bundesjagdgesetz Kaliber für Schwarzwild bei 6,5 mm beginnen, nach oben offen. Wer will schon unbedingt mit .375 H&H aufwarten. Jeder vernünftige Jäger tut also gut daran, klassische Kaliber zu verwenden, die bei Schüssen auf das Blatt die höchste Energie abgeben, also z.B. 9,3 x 74 R. Das 19 g Geschoß geht zwar wie ein Nadelstich durch den Frischling, zur Strecke kommt dieser aber in jedem Fall.


Foto: Deutsche Wildtierstiftung Michael Tetzlaff

Hier berichtet Michael Tetzlaff, Naturschützer und Landschaftspfleger, regelmäßig von den Wildtieren auf den Flächen des Gutes Kleppelshagen und in der Umgebung. Auf ihrem Gutsbetrieb in Vorpommern zeigt die Deutsche Wildtier Stiftung, dass wildtierfreundliche Landwirtschaft möglich ist:
 

"Nach dem doch etwas ruhigen Vogelherbst 2017 erlebt man derzeit im NSG Galenbecker See den Vogelherbst der Superlative. Absolute Rekordzahlen bei den Rastpopulationen konnten in diesem Oktober registriert werden. Bei einigen Arten sind jemals festgestellte Maximumbestände erreicht worden und ergeben allabendlich ein faszinierendes und beeindruckendes Naturschauspiel. Der Galenbecker See und die angrenzende Friedländer Große Wiese sind mal wieder eindrucksvoll zum Dreh- und Angelpunkt des baltischen Vogelzuges avanciert. Mit knapp 40.000  gleichzeitig rastenden Kranichen ist das Gebiet zu einem der wichtigsten Kranichrastplätze in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus geworden. An gleich fünf Schlafplätzen nächtigen die Gäste aus Polen, Finnland, Lettland, Litauen, Estland und Schweden im See und auf den Vernässungsflächen. Der abendliche lautstarke Einfall der Masse erinnert an den „Lärm“ eines vorbeifliegenden Jets! Nur mit dem Unterschied, dass der Ruf der Kraniche wohlklingender ist und nur wenig die Nerven beansprucht."

Gamsbockalter abhängig von Immun-Gen
Quelle: WuH 2015

Das Gamswild in Vorarlberg: Dort hat sich der Abschuss in den letzten Jahren ständig erhöht. Harte, schneereiche Winter fordern zusätzlich ihren Tribut. Aussagekräftige Zählungen sind daher wichtig, um Aussagen über die Population zu erhalten. Seit 1999 fanden in Vorarlberg sieben landesweite Gamszählungen statt. Das  Magazin "Weidwerk" war bei der achten dabei und bekam Einblick in die Vorgehensweise und Notwendigkeit der Zählungen. Begleitet wurden die Zählungen durch die Masterarbeit von Oliver Deck am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU Wien unter Betreuung von Prof. Dr. K. Hackländer, Dr. Ch. Miller sowie Ass.-Prof. DI Dr. U. Nopp-Mayr: 

https://www.weidwerk.at/upload/archiv/ww1118_s2022.pdf

Bildergebnis für waldschnepfe
Foto: Vogel & Natur

Gemäß der eidgenössischen Jagdgesetzgebung ist die Waldschnepfe eine jagdbare Tierart mit einer Jagdzeit zwischen dem 16. September und dem 15. Dezember. Ausgeübt wird die Jagd auf den "Vogel mit dem langen Gesicht" jedoch seit längerem nur in den Kantonen der französischen und italienischen Schweiz. In der gesamten Deutschschweiz ist die Schnepfenjagd untersagt. So gesehen hat die Waldschnepfen-Jagd in der Schweiz durchaus einen jagdkulturellen Hintergrund. Vogelschützer verlangen nun einen kompromißlosen Schutz aufgrund der schwindenden Brutbestände. Die Schweizer Jagdverwaltung startete deshalb ein wissenschaftliches Projekt, wie der einheimischen Population geholfen werden kann, ohne dass auf die traditionelle Schnepfenjagd verzichtet werden muss.


Foto: Halali 

Besonders im 19. Jahrhundert, bis in das folgende erste Jahrzehnt war Lüttich ein, wenn nicht das Zentrum europäischer Waffenschmieden. Aber nicht nur bedeutende Hersteller wie Lebeau & Courally, Fabrique Nationale Herstal (FN) waren dort zu finden, sondern auch hervorragende Graveure. Ließ sich jemand von den Potentaten und Herrschern dieser Zeit ein Luxusgewehr anfertigen, fehlten meist nicht aufwendige Wünsche im Hinblick auf das Äußere der Jagdwaffen, beides war wichtig. Eine eigens hierfür gegründete Schule für Graveure in der Nähe von Lüttich besuchte auch einer der heute fünf Besten, Alain Lovenberg. Er ist seiner Heimat immer treu geblieben und schlug Angebote bedeutender Waffenschmieden wie London, Suhl und Ferlach aus. Noch heute fertigt er nach Sonderwünschen zahlungskräftiger Kunden und gibt sogar dem Nachwuchs in Durbuy in der Nähe von Lüttich Unterricht. 

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Foto: Budimir Jevtic/shutterstock (1) 

Vorbereitung ist alles! Der Artikel "Erfahrungen bei der Drückjagd" von Helmut Schwentner in der Ausgabe 11/2018 von "Jagd in Tirol" auf S. 36 f. gibt wieder, was bei einer Einladung auf eine Drückjagd zu beachten ist. Von der richtigen Waffe angefangen über das angemessene Kaliber bis hin zur Leuchtpunktvisierung des Zielfernrohrs findet der Leser praktische Hinweise, die sich wohltuend weil nachvollziehbar von so manchen sehr detailversessenen Ratschlägen abheben. Auch schildert der Autor aus eigener Erfahrung, warum ein Besuch im Schießkino und immerwährendes Üben so wichtig sind. Besonders einprägsam sind seine Empfehlungen zum Mitschwingen beim Schuß bzw. zum Vorhaltemaß. "Ein guter Schütze ist noch lange kein guter Jäger, ein guter Jäger  MUSS aber ein guter Schütze sein".

178 Bild Gamsbock Brunf
Foto: Oberlechner (1) - Jagd in Tirol - Ausgabe 11/2018

Mitte November ist der Höhepunkt der Brunft erreicht. Spektakuläre Verfolgungsjagden im steilen Gelände sind nicht selten. Mit allen Mitteln versuchen die Böcke die Scharwildrudel zusammen zu halten. Die Platzböcke sind fast ausschließlich damit beschäftigt, Konkurrenten zu vertreiben, es bleibt kaum noch Zeit für die Nahrungsaufnahme. Jetzt verlieren sie bis zu einem Drittel ihres Gewichts. Je ruhiger die Brunft aber verläuft, um so weniger Fettreserven werden aufgebraucht. Ein guter Aufbau der Altersstruktur, also um so mehr alte Böcke vorhanden sind, die von den Geißen akzeptiert werden, sichert die Überlebenschancen erheblich. Denn alte, reife Böcke halten die Jungen in Schach und sorgen für einen ruhigeren Brunftablauf.

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Foto: Deutsches Jagd- und Fischereimuseum

Der japanische Chor der Musashino-Universität mit etwa 400 Sängern interpretiert das umfangreiche Werk von Joseph Haydn "Die Schöpfung" auswendig in deutscher Sprache. Das Symphonieorchester wird dirigiert von Prof. Josef Zilch, der seit Mitte der 70er Jahre dort ständig als Gastdirigent tätig war. Den 2009 entstandenen Mitschnitt einer Aufführung aus der berühmten Suntary Hall in Tokyo stellt der emeritierte Lehrstuhlinhaber an der Hochschule für Musik und Theater in München, Prof. h.c. an der staatlichen Universität Moskau, DJV-Kulturpreisträger und Inhaber des Franz-von-Kobell Preises des BJV vor ausgewähltem Publikum im Jagd- und Fischerei-Museum München vor. In einer beeindruckenden Festveranstaltung zum Thema "Verantwortung der Jagd für die Schöpfung" wird das Werk von Haydn zum Höhepunkt der Veranstaltung und von den Gästen mit lang anhaltendem Beifall gewürdigt. 

Foto: WuH 20/2018

Waldschutz schafft Waisen

Wie kann der Muttertierschutz beim Rotwild auf Drückjagden umgesetzt werden? Die Wildbiologin Dr. Christine Miller sagt, dass die Rechtslage eigentlich kaum Verhandlungsspielraum lässt.