Samstag, 14 Januar 2017 15:09

Jägerinnen unter Jägern Empfehlung

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

institut fr erziehungswissenschaften innsbruck cover

 https://www.uibk.ac.at/iezw/ 

"Jägerinnen unter Jägern"  unter diesem Titel gibt eine Fallstudie eine ethnographisch informierte Rekonstruktion männlicher Herrschaft in der Jagd wieder. Die wissenschaftliche Arbeit von U. Schmid an dem Erziehungswissenschaftlichen Institut der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck befasst sich mit "öko-feministischen Ansätzen" unserer Gesellschaft, hier ausgerechnet am Bild des Übermannes Jäger.

"Weibliche Jagende nehmen in den überwiegenden Fällen über den Partner am „männlichen Spiel“ Jagd teil oder aber ihr familiärer Hintergrund eröffnet ihnen den Zugang in das Feld der Jagd. Zudem sind Frauen da und dort auch die solidarische Mitpächterin, die tugendhafte Gesellschafterin, die gute Köchin oder die bedingungslose Bewunderin männlicher Jagderfolge. Frauen scheinen dabei zu ahnen, dass sie in das Spiel Jagd nicht uneingeschränkt involviert sind, gewichten aber dennoch ihr Privileg teilzuhaben, hoch. Sie erfahren im Kontext ihrer Unterwerfung eine neue Form der Ehrung und werden dabei für die erbrachten Leistungen durch männliche Anerkennung belohnt."

 Lesen Sie mehr unter: Jägerinnen unter Jägern

Gelesen 1158 mal Letzte Änderung am Samstag, 14 Januar 2017 21:20

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.